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Atemschutzlehrgang absolviert

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde auch dieses Jahr wieder ein Atemschutzlehrgang gemeinsam mit der Feuerwehr Schönenberg unter Leitung von Thorsten Müller in Schönenberg ausgerichtet.

Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung übernehmen nun fünf neue Atemschutzgeräteträger innerhalb der FF Waldmohr mehr Funktionen im Einsatz.

Die Feuerwehr Waldmohr bedankt sich recht herzlich bei dem Ausbilderteam aus Schönenberg und gratuliert den Absolventen recht herzlich! Diese sind:

  • Eric Dammer
  • Michael Andreas Klein
  • Patrick Roos
  • Markus Spreckelsen
  • Jonas Turos

TH-Ausbildung in Schönenberg

Am vergangenen Samstag folgte die Feuerwehr Waldmohr einer Einladung der Feuerwehr Schönenberg. Diese veranstaltete einen Ausbildungstag zum Thema Technische Hilfeleistung. Neben einem theoretischen Teil zu Beginn des Tages standen insgesamt vier Autos für Übungen zu Verfügung. Bei der Abarbeitung der Übungen konnte neben den technischen Aspketen der Rettung auch die Zusammenarbeit zwischen den Wehren verbessert werden.
Die Feuerwehr Waldmohr bedankt sich bei dem Ausbilderteam aus Schönenberg für die Einladung und die gelungene Ausbildung!

Link zum Artikel der FF Schönenberg



Rescue Day

Am vergangenen Samstag veranstaltete die Feuerwehr Waldmohr einen Rescue Day. Das Team um die Ausbilder Ralf Bonaventura und Michael Bauer hatte in mehrwöchiger Arbeit zusammen mit dem Rettungsdienst die Übung geplant, die Szenarien strukturiert und die Übungsstelle sowie die Übungsobjekte entsprechend präpariert.
Neben der Feuerwehr Waldmohr nahmen die Feuerwehr Schönenberg sowie Rettungsdienste aus Schönenberg, Kusel, Landstuhl und Homburg teil.
Als Übungsszenario wurde ein Unfall bei einem illegalen Straßenrennen angenommen. Für Feuerwehr und Rettungsdienst bot sich so eine Einsatzlage mit 12 Verletzten unter Beteiligung von 6 PKWs, einem Motorrad und einem Traktor. Neben der Technischen Rettung wurde hier ein besonderer Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst gelegt. Nach der erfolgreichen Abarbeitung des Szenarios wurde die Übung im Feuerwehrhaus Waldmohr bei gemeinsamem Essen und Gesprächen ausklingen gelassen.




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Feuerwehr beim Partnerschaftsfest…

Anlässlich des Partnerschaftsjubiläums der Stadt Szabadszallas und der VG Oberes Glantal stellte die Feuerwehr Waldmohr recht spontan am Samstag auf dem Marktplatz Schönenberg die Drehleiter der VG Oberes Glantal zum Festakt aus. Somit konnte ein kleiner Einblick in die deutsche Feuerwehrtechnik gegeben werden, welche sichtlich gut ankam. Vielen Dank an Bürgermeister Christoph Lotschütz für die Einladung!

Funklehrgang absolviert

Drei Kameraden der FF Waldmohr absolvierten unter der Leitung von Kreisausbilder Stefan Kuntz ihre Sprechfunkausbildung in Schönenberg. Wir gratulieren allen Teilnehmern! Von Waldmohr waren dies Markus Spreckelsen, Michael A. Klein und Dominik Müller.

Jugendfeuerwehr Georgenborn zu Besuch

Die Feuerwehr Waldmohr hatte am Dienstagabend spontanen Besuch von der Jugendfeuerwehr aus dem Schlangenbader Ortsteil Georgenborn, welche im benachbarten Jägersburg ihr Zeltlager abhält. Es freute uns, den hessischen Kameraden etwas über uns zu berichten und wir wünschen noch eine schöne Zeit!

Impressionen Tag der offenen Tür

Am 9. Juli öffnete die Waldmohrer Feuerwehr ihre Türen für die Bevölkerung. Neben bestem Angebot für das leibliche Wohl stellte die Feuerwehr ihre Fahrzeuge aus. Auch die Jugendfeuerwehr zeigte ihr Können bei einer Schauübung.



Maschinistenlehrgang beendet…

Am vergangenen Sonntag fand der Abschluss des diesjährigen Maschinistenlehrganges in Waldmohr statt. Für die Feuerwehr Waldmohr nahmen drei junge Kameraden teil, die nun nach ihrer erfolgreich abgelegten theoretischen und praktischen Prüfung die Gruppe der Maschinisten verstärken. Wir gratulieren:

  • Eric Dammer
  • Carlos Kirschhock
  • Jonas Turos
  • Jonas Zorn


Teilnehmer und Ausbilder – Maschinistenlehrgang 2017

KatWarn im Landkreis Kusel gestartet…

Der 24.05.2017, 15 Uhr, war Startpunkt für das Warnsystem KatWarn des Frauenhofer FOKUS‘ im Landkreis Kusel. Das Team um Landrat Dr. Hirschberger aus der Abteilung 2, zuständig für den Brand- und KatSschutz im Landkreis, hatte den Einstieg vorbereitet und in zwei Terminen eine mögliche Warnauslösung geschult. Aus den Verbandsgemeinden waren hierzu die Wehrleitungen aufgefordert. Berechtigte erhielten entsprechende Zugänge, um im Bedarf entsprechende Warnungen auszugeben. Dies wäre möglich z.B. bei einer Schadstoffwolke nach einem Brand, bei der Sperrung von Straßenzügen innerhalb eines Ortes oder einer Umgehungsstraße nach einem möglichen Unfall. Auch ein drohendes Hochwasser wäre eine Warnung, welche z.B. die Kreisverwaltung auslösen könnte. Gemeinsam lösten mit dem Drücken des symbolischen roten Knopfes Landrat Dr. Winfried Hirschberger, Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schmeiser und Ortwin Neuschwander vom Frauenhofer FOKUS und ein Vertreter der Versicherungskammer Bayern den Start von KatWarn im Landkreis Kusel aus. Die App „KatWarn“, die über die üblichen App-Stores auf fast jedem modernen Smartphone herunter geladen werden kann, ist frei zugänglich, kostenlos und einfach zu bedienen.

Brand in Holz-verarbeitendem Unternehmen wird durch die Feuerwehren Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg simuliert und erfolgreich bekämpft

Zu einer schönen, aber auch wichtigen Tradition ist das gemeinsame Üben der Feuerwehren Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg geworden. Während bis zum vergangen Jahr an dieser Stelle noch zwei Verbandsgemeinden eine Übung gemeinsam bestritten, hat sich das zum Jahresanfang geändert. Dennoch bleibt die Vorgehensweise gleich. Zwei Schwerpunkt-Feuerwehren in direkter Nachbarschaft üben gemeinsam einmal in Schönenberg und einmal in Waldmohr eine größere technische Hilfeleistung oder größeren Brand. So auch in diesem Jahr in Waldmohr. Die angenommene Lage: Bei Flexarbeiten kam es über die Lüftungsanlage zu einer blitzartigen Rückzündung von Stäuben, die zu einer Verpuffung in der Siloanlage führte.

Im Erstangriff führte die Feuerwehr Waldmohr eine Beurteilung der Lage durch, parallel wurde schon beim Ausrücken aufgrund der „Lage auf Sicht“ und der Notrufbeurteilung die Alarmstufe auf B 4 mit Menschenrettung erhöht und parallel die Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg über die FEZ Waldmohr alarmiert. Im Vordergrund stand natürlich die Menschenrettung 10 Personen wurden in der großräumigen Produktionshalle vermisst – der verwendete Disconebel verrauchte das Objekt entsprechend und erschwerte wie im realen Einsatz die Suche nach vermissten Personen. Ein Arbeiter, dem der Rückzug vom Silo durch die starke Rauchentwicklung versperrt war, musste über die Drehleiter gerettet werden. Im Anschluss wurde auch die Drehleiter zur Brandbekämpfung mit einem Wasserwerfer eingesetzt, ein weiterer Wasserwerfer – der Feuerwehrmann nennt diese fachmännisch Monitor – wurde vom Tanklöschfahrzeug 24/50 der Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg aus eingesetzt.

Die Einsatzleitung um den stellvertretenden Wehrführer von Waldmohr, Benjamin Renno, wurde durch die Kombination der beiden Einsatzleitwagen aus Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr unterstützt. Während über das eine Fahrzeug die Nachrichten der Einheitsführer protokolliert und an die Feuerwehreinsatzzentrale in Waldmohr weitergeleitet wurden, dokumentierte die Besatzung des zweiten Einsatzleitwagens die Lage auf einer Lagekarte. Der Funk wurde sehr früh in einen Führungsbereich und einen Einsatzstellenfunk aufgeteilt. Diese Vorgehensweise bewährte sich bereits bei einem realen Brand vor kurzem und wird auch weiter ausgebaut und praktiziert.

Nach rund einer Stunde wurde festgestellt, dass neun der zehn Vermissten gefunden, gerettet und den Rettungsdiensten (nicht in der Übung eingebunden) übergeben wurden. Die 10. Person, so ergab sich ein Gespräch mit der Geschäftsleitung, hatte das Unternehmen bereits am Nachmittag verlassen. In einer direkten kleinen Runde der Führungskräfte an der auch Vertreter der neuen Wehrleitung und die Geschäftsleitung teilnahmen, äußerte man sich sehr positiv über das strukturierte Vorgehen der Einsatzkräfte, die Trennung des Funks und die Zusammenarbeit der beiden großen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Oberes Glantal. Als weitere Erkenntnisse/Ziele konnte aus der Übung den Aus-/Umbau der Funkorganisation gewonnen werden sowie das Erarbeiten von Alternativen zur langfristigen Wasserversorgung für dieses oder ähnliche Objekte in der Nachbarschaft.

Die nächste vergleichbare Übung wird von den Kameraden in Schönenberg-Kübelberg in rund einem Jahr ausgetragen.


Führungswechsel bei der JF Waldmohr

Nachdem Christian Kampa nach 10-jähriger Tätigkeit als Jugendfeuerwehrwart seine Funktion als Verantwortlicher der JF Waldmohr zur Verfügung gestellt hatte, wurden heute Davide Stagno als Jugendfeuerwehrwart und Jonas Zorn als sein Stellvertreter vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde Oberes Glantal Christoph Lothschütz offiziell in ihr Amt eingeführt. Unter den Gratulanten befanden sich unter anderem auch der Wehrleiter Heiko Dörr, der Sachgebietsleiter für den Brandschutz Ingolf Hewer sowie die Wehrführung der Waldmohrer Einheit. Bürgermeister Christoph Lothschütz ließ sich für die Ernennung Zeit und vermittelte in angenehmer Atmosphäre, dass die Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr auch für ihn einen hohen Stellwert besitzt und dass die VG gerne diese Arbeit unterstützt. Die Wehrführung erhofft sich durch die neue Führung nachhaltige Impulse zur positiven Entwicklung des Nachwuchses. Wir wünschen den beiden gutes Gelingen sowie Erfolg und bedanken uns bei Christian Kampa für sein langjähriges Engagement!
Text: Matthias Kuntz


von links nach rechts: Wehrführer Matthias Kuntz, Wehrleiter Heiko Dörr, Jugendfeuerwehwart Davide Stagno, Bürgermeister Christoph Lothschütz, stellvertretender Jugendfeuerwehrwart Jonas Zorn, stellvertretender Wehrführer Benjamin Renno; Bild: Ingolf Hewer

Grundlehrgang erfolgreich absolviert

Am vergangenen Samstag fand der Abschluss des diesjährigen Grundlehrganges in Schönenberg statt. Für die Feuerwehr Waldmohr nahmen drei junge Kameraden teil, die nun nach ihrer erfolgreich abgelegten theoretischen und praktischen Prüfung den Einsatzdienst verstärken. Wir gratulieren:

  • Michael Andreas Klein
  • Dominik Müller
  • Markus Spreckelsen
  • Teilnehmer und Ausbilder – Grundlehrgang 2017

Presseinformation des LFV: Auf heißen Kohlen: Nie Spiritus auf Glut gießen!

Rheinland-Pfalz. Die Sonne lacht, die Temperaturen steigen – kaum haben die ersten wärmeren Tage Einzug gehalten, wird der Grill aus seinem Winterschlaf geholt. Vielerorts zieht der Duft von Steak und Würstchen um die Häuser. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz appelliert, Leichtsinnigkeit zu vermeiden, damit das Vergnügen nicht in einem Grillunfall endet: „Eine gute Vorbereitung für das Angrillen besteht nicht nur im Kauf der Zutaten“, rät LFV-Präsident Frank Hachemer, „achten Sie auf den richtigen Standort Ihres Grills und achten Sie auch nach Ende des Grillens auf mögliche Gefahren“.

Die Feuerwehren geben wichtige Tipps für ein sicheres Grillvergnügen:

  • Achten Sie darauf, dass der Grill einen sicheren Stand hat. Bauen Sie keine Behelfskonstruktionen.
  • Wenn Sie an einem Lagerfeuer grillen, sorgen Sie für einen nicht brennbaren Streifen (Erde, Sand, Steine) rund um den Grillplatz.
  • Beaufsichtigen Sie den Grill – vor allem, wenn Kinder in der Nähe sind. So können Verletzungen vermieden werden.
  • Gießen Sie niemals Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten in die Glut! Die dabei entstehende Stichflamme führt zu gefährlichen Verbrennungen.
  • Bei Verbrennungen gilt: Kühlen Sie Brandwunden kleineren Ausmaßes maximal zehn Minuten lang mit Wasser (kein Eis, kein eiskaltes Wasser). Rufen Sie bei größeren Verletzungen sofort Hilfe über den Notruf 112!
  • Auch wenn schlechtes Wetter Sie aus dem Garten oder vom Balkon vertreibt – grillen Sie nie in geschlossenen Räumen. Auch zum Abkühlen hat der erloschene Grill hier nichts verloren: Es besteht Lebensgefahr durch tödliche Brandgase!
  • Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten).
  • Wenn die Party vorbei ist, lassen Sie die Asche komplett abkühlen, ehe Sie sie entsorgen – aber nie in Kartons oder Plastikbehälter.

Kameradschaftsabend der Waldmohrer Wehr – 208 Einsätze in 2016!

Etwas später als gewohnt möchten wir aber trotzdem über unseren Kameradschaftsabend 2017 berichten. Dieser fand Ende Januar ganz unter dem Motto eines lockeren und gemütlichen Abends in der festlich dekorierten Fahrzeughalle statt. Wehrführer Matthias Kuntz konnte neben den Kameradinnen und Kameraden inklusive ihrer Partnerinnen auch den neuen Bürgermeister der VG Oberes Glantal Christoph Lothschütz, einen der beiden zukünftigen Feuerwehrsachbearbeiter auf der Verwaltungsebene Ingolf Hewer, den Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schmeiser, den stellvertretenden Wehrleiter der VG Oberes Glantal, Bereich ehemalige VG Waldmohr Joachim Nagel, die Ehrenwehrleiter Günther Strasser, Harald Kolling sowie Horst Ulrich begrüßen. Besonders freuten wir uns, dass auch unsere Alters- und Ehrenabteilung der Einladung gefolgt ist. In der Begrüßungsrede formulierte der Wehrführer den Dank an das geleistete Engagement im Jahre 2016. Jede Partnerin erhielt im Rahmen des Sektempfanges durch die Wehrführung eine Rose als Zeichen des Dankes für das Verständnis rund um das Ehrenamt. Ohne diesen familiären Rückhalt ist die Arbeit innerhalb der Feuerwehr fast nicht zu bewältigen. Als Würdigung für die Übernahme einer ganz besonderen Aufgabe erhielt Madita Hoffmann als Betreuerin der Waldmohrer Bambinigruppe einen Blumenstrauß als symbolische Geste. Die einzige Beförderung des Abends galt Mareike Weingart. Sie wurde zum aktiven Feuerwehrdienst durch den Bürgermeister der VG Christoph Lothschütz in der Einheit Waldmohr verpflichtet. Alle anderen offiziellen Ehrungen, Beförderungen und Ernennungen wurden bereits im November des vergangenen Jahres aus organisatorischen Gründen vorgezogen (wir berichteten). Zu den Übungskönigen wurden Marcel Roth, Patrick Schmidt und Felix Edinger bekannt gegeben und mit einem kleinen Präsent für die außerordentliche Mitarbeit bedacht.

Mit 208 Einsätzen in 2016 wurde eines der ereignisreichsten Jahre der Feuerwehr Waldmohr abgeschlossen. Von diesen entfielen 91 Einsätze auf die First-Responder-Einheit, bei 75 Einsätzen war eine Technische Hilfe gefragt. Insgesamt mussten 25 Brände an Objekten und Fahrzeugen bekämpft werden. Achtmal war die Feuerwehr präventiv als Brand- bzw. Verkehrssicherheitswachen bei öffentlichen Veranstaltungen angefordert. Vier Einsätze entfielen auf die Notfallseelsorge auch über die Grenzen der ehemaligen VG hinaus. Mit dem Gefahrstoffzug des Landkreises Kusel wurden zwei Einsätze gefahren und die Facheinheit des Landkreises Kusel für Information und Kommunikationsaufgaben, kurz IuK genannt, bewältige teilweise mit der Technischen Einsatzleitung (TEL) drei größere Ereignisse im Landkreis. Der Einsatzschwerpunkt der Waldmohrer Wehr lag prozentual deutlich innerhalb der Ortsgemeinde Waldmohr, Tendenz steigend. Zu den spektakulärsten Einsätzen zählten unter anderem ein Lagerhallenbrand, bei dem das benachbarte Fitnessstudio gehalten werden konnte, der Brand von 300 Strohballen am Ölbühlerhof sowie ein LKW-Brand auf der Bundesautobahn 6, bei dem die Feuerwehr unberechtigterweise wegen des notwendigen Schaumeinsatzes in die Kritik geraten war. Auch damit muss man leben, so die Aussage des Wehrführers. Das Jahr 2016 war aber vor allem ein tierisches. Egal ob Hund, Katze, Vögel oder einer Schlange, die Feuerwehr half auch hier und gefühlt wurde die halbe Tierwelt gerettet.

Mit knapp 300 Einzelübungen, Lehrgängen, Veranstaltungen und Gerätediensten für einzelne Gruppen, Teileinheiten oder den kompletten aktiven Dienst war die Feuerwehr im vergangenen Jahr neben dem eigentlichen Einsatzgeschehen stark frequentiert. Matthias Kuntz lobte die große Motivation der Mannschaft. Das vergangene Jahr war sehr projektorientiert und anstrengend. Neben der Einsatztätigkeit sowie den Übungs- und Gerätediensten wurde mit eigenen Kräften die Funkeinsatzzentrale (FEZ) saniert und zukunftsfähig gestaltet. In direkter Nachbarschaft zur FEZ wurde ein Stabsraum für größere Schadenslagen auch im Hinblick auf die Größenordnung der neuen VG geschaffen. Mit 12 Kameraden, welche die Tagesalarmbereitschaft ohne „Schichtler“ stellen können, ist die Wehr personaltechnisch gut organisiert. Neue Kameraden und Kameradinnen sind dennoch herzlich willkommen. Auf der Agenda der Wehrführung für 2017 steht daher das Werben für die Arbeit der Feuerwehr in den einzelnen Waldmohrer Betrieben, um die Tagesalarmbereitschaft hier weiter zu stärken. Als etwas ganz Besonderes wurde in der Rede der sehr gute Kontakt mit der DRK-Rettungswache Schönenberg erklärt, welche unter anderem durch die enge Zusammenarbeit mit der First-Responder-Einheit mitgewachsen ist und durch eine Fortbildungsmaßnahme gemeinsam mit Auszubildenden der Rettungswachen aus dem Landkreis abgerundet wurde.

Das Jahr 2016 war durch die notwendige Organisation zur Fusion der drei Verbandsgemeinden Glan-Münchweiler, Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr ebenfalls im Rahmen von Arbeitsgruppen eingebunden. Bürgermeister Christoph Lothschütz ging auf diese ein und lobte die professionelle Arbeit und Umgang der Feuerwehren zur Vorbereitung auf zukünftige Aufgaben und Strukturänderungen. Laut Kuntz ist die Waldmohrer Wehr für die Belange der neuen Gebietskörperschaft offen und möchte auch weiterhin für die Groß-VG unterstützend tätig sein. Der Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schmeiser berichtete unter anderem über den aktuellen Stand zur Umsetzung des Fahrzeugkonzeptes im Landkreis und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Waldmohrer Kameraden auch in Hinblick zur geplanten Erstbeschaffung eines Wechselladerfahrzeuges (WLF), welches in Waldmohr für den überörtlichen Brandschutz stationiert werden soll. Der Feuerwehrförderverein, vertreten durch den Vorsitzenden Marcel Roth berichtet kurz über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Mit der Beschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges (MTF), welches zum größten Teil aus Spenden finanziert ist, wurde ein absolutes Highlight geschaffen. Mit der Ausrichtung des Winzerfestes konnte für den kulturellen Part innerhalb der Ortsgemeinde zudem ein toller Trend gesetzt werden.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde das Buffet durch den Förderverein eröffnet und gemeinsam ein wenig gefeiert!

Als Abschluss kann gesagt werden, dass die Feuerwehr Waldmohr für die Zukunft und ggfs. auch neue Aufgaben gut aufgestellt ist.

Anhand der Vielseitigkeit unserer Feuerwehr und seinem Förderverein können wir nicht nur eine sinnvolle und soziale Freizeitbeschäftigung, sondern auch Technik und Kameradschaft bieten. Wir suchen Menschen, die Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gemeinschaft übernehmen wollen und auch vielleicht eine neue Herausforderung suchen. Nachwuchs und Quereinsteiger meldet Euch! Wir sind jeden Dienstag ab 18 Uhr am Feuerwehrhaus und auch per Mail erreichbar – Wir freuen uns auf MÄNNER und FRAUEN!

Verfasser: Matthias Kuntz

1. Wehrleitung der Feuerwehren der VG Oberes Glantal gewählt

Heute wurde im Feuerwehrhaus Schönenberg-Kübelberg die 1. Wehrleitung der Feuerwehren der neuen VG Oberes Glantal von den Wehrführern der einzelnen Einheiten gewählt.

Zum Wehrleiter wurde Heiko Dörr aus Herschweiler-Pettersheim gewählt. Zu den Stellvertretern wurden gewählt: Kai Schmeiser aus Glan-Münchweiler, Stefan Reichhart aus Waldmohr und Thorsten Müller aus Frohnhofen.

Die neue Führung wird bei einer der kommenden Verbandsgemeinderatssitzung in ihr Amt eingeführt und auf 10 Jahre bestellt. Die Feuerwehr Waldmohr wünscht der neuen Wehrleitung viel Erfolg bei ihrer Arbeit und wir freuen uns auf die zukünftige konstruktive Zusammenarbeit in der neuen Gebietskörperschaft!

Zahlen und Fakten zur Verbandsgemeinde Oberes Glantal

Die Verbandsgemeinde Oberes Glantal ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie entstand am 1. Januar 2017 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Glan-Münchweiler, Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr. Ihr werden 23 eigenständige Ortsgemeinden angehören, der Verwaltungssitz ist in Schönenberg-Kübelberg. In den 23 angehörenden Gemeinden leben etwa 29.000 Einwohner (Quelle).

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Oberes Glantal

Die Feuerwehr der VG Oberes Glantal besteht aus 22 Feuerwehren mit ihren drei Stützpunkten Glan-Münchweiler, Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr. Über 500 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden mit mehr als 50 Einsatzfahrzeugen decken den kompletten Gemeindebereich inklusive den Autobahnabschnitten BAB 6 (Waldmohr) und BAB 62 (Glan-Münchweiler) sowie fünf Industrie- und Gewerbegebieten (Schönenberg-Kübelberg/Waldmohr) sowie der Bahnstrecke KBS 671 Landstuhl-Kusel (Haltepunkte Glan-Münchweiler/Rehweiler) und einem Flugzeugplatz in Langenbach ab. Die Sachbearbeiter für die Themen Brand- und Katastrophenschutz sind Friedrich Clos und Ingolf Hewer.

Die neue Wehrleitung:

Presseinformation des LFV: „Gewalt gegen Einsatzkräfte“

Der Gewalt gegen Feuerwehr, Hilfsdienste und Polizei entgegenwirken! Initiative des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz.

Rheinland-Pfalz. Feuerwehr und Rettungskräfte werden im Einsatzgeschehen immer häufiger mit besonderen Situationen konfrontiert: Sie werden beleidigt, beschimpft oder gar angegriffen, werden somit häufig selbst zum Opfer. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, hat der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz eine Kampagne ins Leben gerufen unter dem Begriff „Helfende Hände schlägt man nicht!“. Dabei ist es ein erster Schritt, dass die aktuelle Gesetzesinitiative der Bundesregierung solche Angriffe stärker unter Strafe stellt. Ziel ist es, gerade auch vor der anstehenden Karnevalszeit die Öffentlichkeit zu sensibilisieren: Es gilt, Öffentlichkeit herzustellen, mögliche Täter abzuschrecken und dazu aufzurufen, als Zeuge im Fall des Falles zur Verfügung zu stehen. Bestandteil der Kampagne ist neben öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen auch die Schulung von Einsatzkräften. Ziel der Schulung ist es, die Einsatzkräfte in den Organisationen auf eventuelle Gewaltangriffe vorzubereiten und ihnen zu vermitteln, wie sie deeskalierend auftreten und Gefahren frühzeitig erkennen können.

Rescue Day

Der diesjährige Rescue Day der Feuerwehr Waldmohr stand unter dem Motto „Heavy Rescue“. Weiterhin fand dieser TH-Ausbildungstag dieses Jahr zum ersten Mal in Form einer Alarmübung in Kooperation mit dem Rettungsdienst des DRKs Westpfalz statt.

Neben der Feuerwehr Waldmohr standen für die Großübung insgesamt 6 Rettungsmittel mit insgesamt 12 DRK-Angehörigen für die Übung zur Verfügung. Notarzt Dr. Sebastian Henn unterstützte die Kräfte des DRKs und fungierte als leitender Notarzt.

Dazu wurde von den Ausbildern der Feuerwehr Waldmohr in Kooperation mit dem DRK im Waldmohrer Industriegebiet ein „VU LKW – BAB 6“ nachgestellt:

Ein Containerfahrzeug verlor aufgrund eines Auffahrunfalls im Stauende einen Container. Ein nachfolgender PKW auf der rechten Fahrspur erkannte die Gefahrenstelle zu spät und prallte auf den Container. Ein ihm folgender Klein-LKW konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen oder bremsen und prallte ebenfalls in die Unfallstelle. Dabei schob er den PKW unter den Container. Ein PKW auf der linken Fahrspur konnte dem Container noch ausweichen, wurde aber zwischen dem Container und dem Fahrbahnteiler verkeilt. Alle betroffenen Fahrzeuge waren jeweils mit zwei Personen besetzt, sodass in Summe 6 Personen in den Unfall verwickelt waren.

Die erst eintreffende Einheit des DRKs führte eine erste Sichtung der Verletzten durch und informierte die ILS über die vorgefundene Lage. Daraufhin wurden zusätzliche Rettungsmittel (die im Rahmen der Übung am Feuerwehhaus Waldmohr in Bereitstellung standen) nachalarmiert.

Die beiden Fahrer der PKW wurden als primär eingestuft. Die Feuerwehr Waldmohr teilte daraufhin die Einsatzstelle in zwei Einsatzabschnitte auf und leitete die technische Rettung ein. Von der Besatzung des TLF 16/25 und des RW 1 wurde der Fahrer des PKWs unter dem Container patientengerecht aus seinem Fahrzeug gerettet. Dazu wurde der Container mittels Hebekissen angehoben und mit dem gerade in Dienst gestellten PARATECH Abstützsystem gesichert. Anschließend wurde eine große Seitenöffnung geschaffen und der Patient mittels Spineboard gerettet.

Parallel wurde von der Besatzung des HLFs der Fahrer des PKWs auf der linken Fahrspur patientengerecht gerettet. Da der Einsatzabschnitt durch den Container auf der rechten Seite und den Fahrbahnteiler auf der linken Seite sehr beengt war, konnte nur vom Heck des PKWs eine Versorgungsöffnung geschaffen werden. Im Anschluss wurde das Dach teilweise entfernt und nach vorne geklappt. Fahrer und anschließend auch Beifahrer konnten anschließend über das Heck gerettet werden.

Im Anschluss wurde der Beifahrer des PKWs unter dem Container durch Entfernen der Beifahrertür gerettet. Die beiden Personen im Klein-LKW wurden durch den Aufprall nur leicht verletzt und konnten ohne Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten über die LKW-Rettungsplattform gerettet werden.

Durch den Rescue Day wurde wieder mal deutlich, wie wichtig auch Übungen zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen sind. Während dem gesamten Verlauf der Übung wurde in regelmäßigen Abständen zwischen den Führungskräften der Feuerwehr und Notarzt Dr. Sebastian Henn das weitere Vorgehen besprochen. Auch zwischen den eingesetzten Kräften in den Einsatzabschnitten funktionierte die Kommunikation hervorragend.

Bei einem Imbiss im Feuerwehrhaus Waldmohr wurde die Übung anschließend gemeinsam analysiert und besprochen, denn nur durch konstruktive Kritik können wir uns gemeinsam verbessern. So konnten auch einige Verbesserungspotentiale erarbeitet werden. Weitere Übungen in Kooperation mit dem DRK Westpfalz sind geplant.

Die Wehrführung der Feuerwehr Waldmohr bedankt sich

  • bei dem Organisationteam,
  • bei der Fa. CS Schmalmöbel GmbH & Co. KG, die uns das Gelände zur Verfügung gestellt hat,
  • bei der Firma Michael Glöckner Landmaschinenservice, die uns mit technischem Gerät bei Auf- und Abbau unterstützt hat,
  • bei der Fa. SRP Saarländische Rohprodukte GmbH, die uns den Container als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hat
  • und natürlich bei allen Teilnehmern.

Die ganze Übung können Sie sich gerne auf Video anschauen:

Video: Kai Lehmann

Bilder: Thomas Strauß





Beförderungen bei der Feuerwehr Waldmohr…

Zum Jahresende standen noch notwendige Beförderungen und Ernennungen bei der Waldmohrer Feuerwehr an. Im Beisein des Wehrleiters der Verbandsgemeinde Waldmohr Stefan Reichhart sowie Fachbereichsleiter Berthold Jung wurden durch den aktuellen Beauftragten der VG und 2. Beigeordneten Herrn Roland Fries, Michael Andreas Klein und Niklas Beckmann zum aktiven Dienst bei der Feuerwehr verpflichtet. In der Funktion des „Leiters Atemschutz“ besuchte Michael Bauer erfolgreich die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) in Koblenz und wurde als Gruppenführer zum Brandmeister befördert. Wehrführer Matthias Kuntz besuchte ebenfalls erfolgreich die LFKS und wurde zum Verbandsführer bestellt und zum Hauptbrandmeister befördert.

Folgende Beförderungen wurden im Rathaus zusätzlich bzw. funktionsbezogen ausgesprochen:

  • zum Feuerwehrmannanwärter Michael Andreas Klein,
  • zum Feuerwehrmann Alexander Gestel nach bestandenem Grundlehrgang,
  • zum Oberfeuerwehrmann Niklas Beckmann,
  • zum Hauptfeuerwehrmann Marcel Roth, Marc Steinmann und Matthias Zimmer,
  • zum Brandmeister Michael Bauer und
  • zum Hauptbrandmeister Matthias Kuntz.

Verfasser: Matthias Kuntz
Bild: Andreas van Wageningen, FF Breitenbach

Fachbereichsleiter Berthold Jung geht in den Ruhestand

Im Anschluss an die Beförderungen und Ernennungen ergriff der Wehrleiter Stefan Reichhart das Wort und bedankte sich im Namen der drei Feuerwehren für die über 30jährige gute Zusammenarbeit bei Berthold Jung, der als Fachbereichsleiter der Abteilung III Bürgerdienste auch direkt als Sachbearbeiter Brandschutz für die Belange der Feuerwehr zuständig war.

Dass sich Berthold Jung an seinem letzten „aktiven“ Tag im Amt, Zeit für die Kameraden der Feuerwehr nahm zeigt wie sehr ihm Feuerwehr selbst am Herzen lag. Stets gut beraten und mit aktiven Ideen hat Berthold Jung die Belange der Feuerwehr vertreten.

Die anwesenden Vertreter der Feuerwehren Waldmohr, Wehrführer Matthias Kuntz, Breitenbach, Wehrführer Andreas van Wageningen und Dunzweiler, stv. Wehrführer Pascal Klie (nicht im Bild) dankten Berthold Jung jeweils mit einem Gutscheinpräsent.

Einer dieser Gutscheine soll im Rahmen einer Wehrführerdienstbesprechung im Januar bereits umgesetzt werden, dazu regte Wehrleiter Stefan Reichhart an.

Bis zum Beginn der neuen VG Oberes Glantal übernimmt die Amtsgeschäfte von Berthold Jung sein Stellvertreter im Amt Sascha Faber.

Der Kontakt mit dem Pensionär Jung wird natürlich über diverse Veranstaltungen der Feuerwehren weiter gepflegt – so wurde er eingeladen Mitglied in den Feuerwehrvereinen zu werden.

Verfasser: Stefan Reichhart

Gemeinsame Übung in Bechhofen…

Am vergangenen Samstag folgte die Feuerwehr Waldmohr einer Einladung nach Bechhofen. Die Organisatoren hatten einen Verkehrsunfall inszeniert. Während die Feuerwehr Bechhofen zwei Patienten unter einem Anhänger befreite, rettete die Besatzung des HLFs aus Waldmohr einen Patienten aus einem PKW in Seitenlage. Im Rahmen dieser Übung konnte die gute Zusammenarbeit der Nachbarwehren weiter ausgebaut werden.


Kettensägenführer ausgebildet

Im Rahmen einer zweitägigen Ausbildung auf Landkreisebene konnten zwei Kameraden aus Waldmohr im Umgang mit der Kettensäge ausgebildet werden. Die Ausbildung fand unter Schirmherrschaft des Kreisfeuerwehrverbandes in Altenglan statt. Wir gratulieren Sascha Kaiser und Patrick Roos zu bestandenen Prüfung.

Drehleiterunterweisung in Börsborn

Drei Kameraden der Feuerwehr Waldmohr führten auf Anfrage des Wehrführers Börsborn eine Unterweisung an der Drehleiter für die Wehren aus Börsborn und Nanzdietschweiler durch. Der Schwerpunkt der Schulung lag in den allgemeinen Verhaltensweisen rund um den DLK-Einsatz sowie der Korbgewöhnung. Gerade im Hinblick auf die kommende VG-Fusion sind gemeinsame Aktionen wichtig für die spätere Zusammenarbeit.

Hohlstrahlrohrtraining – Heißausbildung

Am 22. Oktober 2016 fand bei der Feuerwehr Waldmohr ein Hohlstrahlrohrtraining als sog. Heißausbildung für die Atemschutzgeräteträger der VG Waldmohr statt. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das Seminarprogramm stand die praktische Ausbildung im Vordergrund. Ausbildungsziel des Trainings war der sichere und zielgerichtete Umgang mit dem Hohlstrahlrohr bei der Brandbekämpfung. Daneben erlebten die Teilnehmer beim Arbeiten unter Atemschutz auch die Einsatzmöglichkeiten- und grenzen der Schutzausrüstung.




Wir bedanken uns bei der Fa. Massong aus Frankenthal sowie unserem Ausbilder Markus Konermann von RedX für dieses sehr lehrreiche, aber kurzweilige Tagesseminar. Ein weiterer Dank gilt den drei Fördervereinen der Feuerwehren aus Breitenbach, Dunzweiler und Waldmohr, die die Kosten für Getränke und ein gemeinsames Mittagessen übernahmen.

Die Teilnehmer waren:

  • FF Breitenbach: Christian Dittkowski, Johannes Jacob, Max Lieblang, Dirk Piontkowski, Kevin Tolkmitt, Christof van Wageningen
  • FF Dunzweiler: Patrick Becker, Lars Dilk, Pascal Klie, Mareike Weingart, Marko Weingart
  • FF Waldmohr: Felix Edinger, Fabian Ganz, Carlos Kischhock, Carsten Körner, Benjamin Renno, Roland Schaub, Davide Stagno, Yannik Veeser, Jonas Zorn

Weitere Informationen zum Seminar bei Massong und RedX (externe Links).

Autor: Tobias Renno

Staplerausbildung absolviert

Nachdem die Fa. Minitec der Feuerwehr Waldmohr eine Gabelstapler zur Verfügung gestellt hatte und in Zusammenarbeit zwischen Feuerwehrförderverein und aktiver Abteilung dieser komplett restauriert worden war, konnten elf Männer und eine Frau am Samstag den 10.09.2016 nach zweitägiger theoretischer und praktischer Ausbildung den Staplerschein erfolgreich absolvieren.

Die Fahrschule Urban Roth aus Zweibrücken mit einem Standort in Waldmohr ermöglichte der Feuerwehr eine kostenlose Ausbildung im Sinne einer Spende für den Förderverein.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Roth für diese Möglichkeit und sein erbrachtes Engagement, welches der Förderverein mit einem kleinen symbolischen Präsent honorierte.

Die Staplerscheine konnten am 16.09.2016 im Rahmen der Indienststellung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges und des Staplers in Anwesenheit von Herrn Roth übergeben werden. Der Vorstand des Fördervereins sowie die Wehrführung gratulieren allen Absolventen. Diese sind:

  • Ganz, Fabian
  • Hoffmann, Jörg
  • Kirschhock, Carlos
  • Körner, Carsten
  • Roos, Patrick
  • Roth, Marcel
  • Schmidt, Patrick
  • Spreckelsen, Markus
  • Stagno, Davide
  • Tuos, Jonas
  • Veeser, Yannik
  • Weingart, Mareike

Autor: Matthias Kuntz

Gemeinsame Übung für eine gemeinsame Zukunft!

Die Stützpunktfeuerwehren Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr arbeiten seit Jahren Hand in Hand. Durch die kommende Fusion der drei VGen Glan-Münchweiler, Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr werden diese Strukturen nun weiter gefestigt und ausgebaut, um den Bürgerinnen und Bürgern den optimalen Schutz im Sinne der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr bieten zu können.

Unter dem Stichwort „VU Groß“ arbeiteten die Wehren aus Schönenberg und Waldmohr ein perfekt initiiertes Einsatzszenario in der Nähe des ehemaligen Bahnhofes Schönenberg ab. Die Kameraden der Nachbarwehr hatten uns hierzu eingeladen, nachdem wir 2015 eine größere Schadenslage in der TV-Halle simulierten.

Die Feuerwehr Waldmohr bedankt sich recht herzlich für die tolle Zusammenarbeit und die tolle Verpflegung danach! Link zum Bericht der FF Schönenberg.

Autor: Matthias Kuntz


Neues Mannschaftstransportfahrzeug in Dienst gestellt

Großer Bahnhof am 16.09. im Feuerwehrhaus Waldmohr: Rund 100 Gäste, darunter auch viele aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr, einige Nachbarfeuerwehren und Mitglieder des Fördervereins folgten der Einladung des Fördervereins zur offiziellen Indienststellung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges. Das Besondere an dem Fahrzeug: Die Finanzierung wurde durch den Förderverein mit Hilfe vieler Sponsoren realisiert.

Innerhalb von nur neun Monaten Planungs- und Beschaffungszeit konnte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr ein neues Mannschaftstransportfahrzeug beschaffen. Wehrführer Matthias Kuntz begrüßte in seiner Eröffnungsansprache alle aktiven und fördernden Mitglieder, die Vertreter der Kommunalpolitik und ganz besonders einige der Sponsoren, ohne die die Beschaffung nicht möglich gewesen wäre.

Im Anschluss wurde das neue Fahrzeug in Rahmen der Feierstunde durch Pfarrer Markus Spreckelsen, Pastoralreferent Olaf Riebes sowie Pfarrer Otto Kiel gesegnet; man wünschte dabei allen Kameraden, stets gesund und unversehrt von ihren Einsätzen zurückzukehren.

Marcel Roth, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr, stellte das Fahrzeug anschließend den Besuchern vor. Es handelt sich um einen neuwertigen Mercedes Vito (Baujahr 2012), der durch die Firma SFS Sonderfahrzeuge Saar aus Bexbach feuerwehrtechnisch umgerüstet wurde. Anschließend wurde das Fahrzeug, welches vorher als ziviles Leasingfahrzeug im Einsatz war, mit einer roten Vollfolierung und den entsprechenden Design- und Konturbeklebungen versehen. Die gesamte Investitionssumme belief sich auf ca. 31.000€ und war nur durch die zahlreichen Spenden der Gewerbebetreibenden aus Waldmohr möglich, wofür er sich im Namen des Fördervereins recht herzlich bedankte.

Wehrleiter Stefan Reichhart ging in seiner Ansprache auf die Historie der Feuerwehrfahrzeuge und speziell derer zum Mannschaftstransport in der Waldmohrer Wehr ein. Das aktuelle Fahrzeug, ein Mannschaftstransportfahrzeug mit Ladefläche aus dem Jahre 1987, wird 2017 durch die Verbandsgemeinde in Kooperation mit dem Landkreis Kusel durch ein moderneres Logistikfahrzeug ersetzt. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug größer 7,5t und wird maximal noch über 3 Sitzplätze verfügen. Das neue Mannschaftstransportfahrzeug wird gerade deshalb von der Jugend- und Bambini-Feuerwehr für Übungen und Veranstaltungen benötigt, wodurch die Beschaffung erst recht erforderlich geworden ist und durch den Förderverein mit Hilfe der vielen Sponsoren realisiert wurde. Auch er sprach allen Spendern und Sponsoren ein herzliches Dankeschön aus.

Als Vertreter der Verbandsgemeinde Waldmohr überbrachte Dr. Jürgen Schneider, Ortsbürgermeister und 3. Beigeordneter der Verbandsgemeinde, ebenfalls seine Glückwünsche und bedankte sich bei den Kameraden für das Engagement – nicht nur im Rahmen dieses Fahrzeugprojektes – und natürlich auch bei allen Sponsoren, die dazu beigetragen haben, dass ein solches Fahrzeug beschafft werden konnte.

Nach den kurzen Ansprachen wechselte nun der Schlüssel symbolisch seinen Besitzer: Vom Förderverein an die Verbandsgemeinde an den Wehrleiter der VG Waldmohr und schließlich an den Wehrführer der Stützpunkt-Feuerwehr Waldmohr Matthias Kuntz. Der „Schlüssel“ wurde eigens für diesen Anlass in der Backstube der Firma Reichhart angefertigt und konnte nach der Indienststellung verzehrt werden.

Für die Waldmohrer Wehr gab es an diesem Abend noch einen Grund zur Freude: Ein neuer Gabelstapler konnte durch den Förderverein an die Feuerwehr Waldmohr übergeben und in Dienst gestellt werden. Das Fahrzeug wurde einige Monate vorher bei der MiniTec GmbH & Co.KG in Waldmohr ausrangiert und an den Förderverein gespendet. In vielen freiwilligen Arbeitsstunden wurde das Fahrzeug dann von den Kameraden überholt und neu lackiert. Die für den Gabelstapler notwendigen Flurförderscheine wurden im Rahmen einer Ausbildung bei der Fahrschule Urban Roth in Waldmohr gemacht, der sich in diesem Zuge an der Spendenaktion beteiligte und die Ausbildung unentgeltlich durchführte.

In seinen abschließenden Worten dankte Wehrführer Matthias Kuntz allen Beteiligten aus der aktiven Mannschaft und natürlich allen Spendern und Sponsoren für ihr Engagement und lud zu einem Umtrunk ein.

Autor: Benjamin Renno


Route für die Weinwanderung

Die Route für die Weinwanderung ist final geplant und digitalisiert. Start der Weinwanderung ist um 13:00 Uhr am Feuerwehrhaus Waldmohr. Die Weinhütten stehen auf der Obstwiese des Obst- und Gartenbau Vereins in der Verlängerung der Römerstraße, auf dem Marktplatz und an der Mohrmühle.

Jugendfeuerwehr und Feuerwehrförderverein beim Kinder- und Familienfest

Auch in diesem Jahr luden die Vereine aus Waldmohr Kinder mit ihren Familien zu einem Spielfest inklusive Ausstellungen und Präsentationen auf den Turnplatz nach Waldmohr ein.

Die Jugendfeuerwehr präsentierte sich bei tollem Anspruch mit einem Infostand und einem Wassergeschicklichkeitsspiel, dass bei sommerlichen Temperaturen auch vielversprechend genutzt wurde.

Der Feuerwehrförderverein grillte zudem uneigennützig für den guten Zweck. Noch während der Veranstaltung wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundeautobahn alarmiert, welcher sich glücklicherweise als Fehlalarm darstellte. Somit war für die Kinder das Ausrücken des ausgestellten Hilfeleistungslöschfahrzeugs mit Blaulicht und Martinhorn eine spontane und nicht geplante Zusatzattraktion.

Autor: Matthias Kuntz


Letztes Grillfest der VG-Feuerwehr

Die Feuerwehren Breitenbach, Dunzweiler und Waldmohr feierten am Samstag ihr letztes gemeinsames Grillfest innerhalb der VG Waldmohr. Hintergrund des Abschlusses ist die anstehende Fusion der VGen Glan-Münchweiler, Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr zur neuen Gebietskörperschaft „Oberes Glantal“ zum 01.01.2017.

Das Organisationsteam um Fachbereichsleiter Berthold Jung von der Verbandsgemeindeverwaltung bot den Kameradinnen und Kameraden samt ihren Partnerinnen und Partnern inklusive Kindern einen schönen Abend mit interessanten Gesprächen und leckerem Grillbuffet. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Wehrleiter der VG-Feuerwehr Waldmohr, Stefan Reichhart, konnten die Teilnehmer in lockerer Atmosphäre und schönstem Wetter im Waldmohrer Feuerwehrhaus verweilen. Auch der aktuelle Beauftragte der VG Waldmohr Herr Dr. Schneider konnte samt Ehefrau begrüßt werden.

Die Feuerwehr Waldmohr bedankt sich stellvertretend für alle Teilnehmer bei Berthold Jung als Organisator und der VG für das tolle Fest!

Autor: Matthias Kuntz

Zugübung mit dem Löschbezirk Jägersburg

Auf Initiative des Löschbezirks Homburg-Jägersburg nahm die Feuerwehr Waldmohr mit der Drehleiter und zwei Atemschutztrupps an einer Zugübung der Jägersburger Wehr am vergangenen Freitag teil.

Angenommen wurde ein Brand mit Menschenrettung in einem Einfamilienhaus. Das gemeinsame Üben ist ein wichtiger Bestandteil für beide Einheiten, zumal die Feuerwehr Waldmohr in die Tagesalarmbereitschaft im Homburger Stadtteil mit eingebunden ist.

Im Gegenzug kann auch die FF Jägersburg bei größeren Einsätzen, wie z.B. bei dem Dachstuhlbrand im vergangenen Mai, nach Waldmohr angefordert werden.

Die Teilnehmer konnten durch die Übung ihre Fertigkeiten verbessern und bei einem kleinen anschließenden Umtrunk sich besser kennenlernen.

Autor: Matthias Kuntz

Die Bambinis Feuer und Flamme…

Das erste Mal seit Bestehen der Bambinifeuerwehr wurde die Bambiniflamme verliehen. Hierfür absolvierten die „Kleinsten“ der Feuerwehr eine Prüfung, die von Geschicklichkeit bis zur stabilen Seitenlage alles abfragte. Bei der anschließenden Verleihung der Medaillen waren auch die „Großen“ der Feuerwehren von Breitenbach, Waldmohr und Dunzweiler vertreten, um das Geleistete zu würdigen! Im Anschluss gab es ein gemütliches Grillfest.

Wir freuen uns immer auf neue Helden zwischen 6-10 Jahre! Einfach vorbeischauen…

Autorin: Madita Hoffmann

Landesübergreifende Kommunikationsübung mit der Führungsunterstützungsgruppe des Saar-Pfalz-Kreises

Laut Übungsplan der Führungsunterstützungsgruppe Saar-Pfalz-Kreis übte die Fachgruppe inklusive des Fernmeldezuges Saarland am vergangenen Dienstag im Feuerwehrhaus Homburg-Jägersburg die logistische und koordinative Bewältigung eines Unwetterereignisses direkt zur Nachbarschaft nach Rheinland-Pfalz unter Beobachtung des saarländischen Landesbrandinspekteurs und unter Leitung des Wehrführers der Stadt Homburg. Da ein Starkregen eben nicht an der Landesgrenze halt macht, waren auch die Feuerwehren aus Waldmohr, Bechhofen und Bruchmühlbach-Miesau in das Szenario fiktiv involviert.

Die IuK-Gruppe (Information- und Kommunikation) der Waldmohrer Feuerwehr besetzte hierzu die Funkeinsatzzentrale und kommunizierte mit dem provisorisch eingerichteten „Lagezentrum“ in Jägersburg und entsendete planübungsmäßig einzelne Einheiten zur Unterstützung ins Stadtgebiet Homburg. Vor Ort wurde als Schnittstelle das ELF 1 angeboten und auch Kontakt zu der autorisierten Stelle des Digitalfunkes RLP in Mainz aufgenommen. Das Ziel der Übung war die Prüfung der gegenseitigen Verständigung über alle verfügbaren Kommunikationsmittel im Radius von vier angrenzenden Landkreisen, vorrangig im Digitalfunkbereich. Als Gast unsererseits war auch der Leiter IuK des Landkreises Kusel dabei, welcher an diesem Abend den Kontakt in das Saarland knüpfte.

Diese Übung wird in der kommenden Woche in geänderter Personalkonstellation nochmals unter Beteiligung der Kommunikationskomponente des THWs durchgeführt. Die Waldmohrer Wehr bedankt sich recht herzlich für die Einladung und die Möglichkeit. Wir konnten in angenehmer Atmosphäre Erfahrungen aus anstehenden technischen Schwierigkeiten mitnehmen, die wir glücklicherweise nicht im Einsatzfall machen mussten.

Autor: Matthias Kuntz

Drehleiterübung in Bexbach-Frankenholz

Auf Einladung der Feuerwehr Frankenholz führte die Feuerwehr Waldmohr eine Unterweisung für die Kameraden im Umgang mit der Drehleiter durch. Diese landesübergreifende Ausbildung macht daher Sinn, da der Höcherberg speziell die Bexbacher Stadtteile Höchen und Frankenholz durch die Feuerwehr Waldmohr mit der DLK im Bedarfsfall oder direkt nach Alarm- und Ausrückeordnung im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit unterstützt wird. Wir bedanken uns bei den Kameraden aus Frankenholz für das Interesse und den gelungenen Übungsabend.

Autor: Matthias Kuntz

Impressionen Tag der offenen Tür

Am 10. Juli öffnete die Waldmohrer Feuerwehr ihre Türen für die Bevölkerung. Neben bestem Angebot für das leibliche Wohl stellte die Feuerwehr ihre Fahrzeuge aus. Auch die Jugendfeuerwehr zeigte ihr Können bei einer Schauübung.



Aktion „Heimat • Menschen • Vielfalt = Feuerwehr!“

Landesfeuerwehrverband tourt in zwölf Wochen durch 36 Städte

Rheinland-Pfalz/Waldmohr. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz ist auf Tour: Seit Ende Mai bis August kommt der LFV mit zwei auffällig gestalteten Feuerwehrfahrzeugen in 36 Städte und Orte im Land, um für das Ehrenamt Feuerwehr zu werben.

Am 20.07.2016 zwischen 10 Uhr bis 17 Uhr macht die Tour auch auf dem neugestalteten Marktplatz in Waldmohr halt.

„Wir haben 2013 mit einer dauerhaften Werbung um Nachwuchs in den Feuerwehren begonnen“, so der Präsident des LFVs, Frank Hachemer, „und werden mit dieser Zwölf-Wochen-Tour in die nächste Runde gehen. Wir mussten in der Vergangenheit feststellen, dass leider schon einige Ortsfeuerwehren in Rheinland-Pfalz geschlossen werden mussten, weil dort keine Ehrenamtlichen mehr zum Dienst in der Feuerwehr zur Verfügung standen.“ Hachemer weiter: „Daher darf man nicht warten, auch wenn viele Feuerwehren zurzeit noch keine aktuellen Probleme haben. Rechtzeitig Nachwuchs aufbauen ist die Devise. Die Kampagnen-Tour ist ein kleiner Baustein dazu.“ Der Verband arbeitet dabei mit den Feuerwehren vor Ort zusammen: „Es gilt ja, das Interesse für die eigene Wehr vor Ort zu schüren.“

Neben den genannten Ausstellungsfahrzeugen des Landesfeuerwehrverbandes stellt auch die Feuerwehr ihre Drehleiter (DLA K 23/12) sowie ein modernes Löschfahrzeug (HLF 10) an diesem Tag aus.

Auf den öffentlichen Plätzen, auf denen die Tour Station macht, erhalten Bürgerinnen und Bürger Informationen aus erster Hand und können Fragen stellen, die sie sonst nicht so ohne Hürden stellen könnten.

Weitere Informationen: Webseite des LFVs
Landesgeschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz e.V
Lindenallee 41-43
56077 Koblenz
Telefon 0261 – 97434-0

Maschinistenlehrgang absolviert

In der Zeit vom 04. bis 26. Juni fand ein Maschinistenlehrgang in Waldmohr mit Teilnehmern der VG Waldmohr und Schönenberg statt. Wir bedanken uns bei den Ausbildern und gratulieren den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss. Aus Waldmohr nahmen Pascal Böhnlein, Patrick Roos und Davide Stagno teil.

Großübungen in Waldmohr

In den letzten Wochen fanden gleich zwei Großübungen in Waldmohr statt. Die erste fand am 08.06.2016 am Schwimmbad in Waldmohr statt. Ursprünglich nur als Übung des Gefahrstoffzuges angedacht, wurde dem vielfachen Wunsch entsprochen, eine gemeinsame Übung für Gefahrstoffzug, IuK-Gruppe (Information und Kommunikation), TEL (Technische Einsatzleitung) und SEG (Schnelleinsatzgruppe) auszurichten. Ausgehend von einem Blitzeinschlag im Schwimmbad wurden zunächst TEL und IuK-Gruppe alarmiert, im Anschluss auch die SEG zur Versorgung der Verletzten. Im weiteren Verlauf der Übung kam es zu einem Unfall, durch den Chlorgas austrat. Hiermit trat dann der Gefahrstoffzug in Aktion, um im Verletzte und Betroffene aus dem kontaminierten Bereich zu evakuieren und das Leck zu schließen.

Am 14.06.2016 folgte eine groß angelegte Zugübung für die Feuerwehr Waldmohr. Angenommene Lage für die Übung war ein illegales Straßenrennen in dessen Verlauf es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten PKW kam. In den drei PKW waren insgesamt 7 Personen eingeklemmt, die teilweise durch Einsatz von schwerem technischen Gerät befreit werden mussten. Unterstützt wurde das Team, das die Übung ausrichtete, durch die Malteser aus Homburg, die mit 6 Mitgliedern der realistischen Unfalldarstellung das Übungsszenario um geschminkte Verletzungen bereicherten. Auch bei dieser Übung war die SEG des Landkreises beteiligt und simulierte den regulären Rettungsdienst.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Kameraden und Unterstützern für das tatkräftige Engagement bei diesen Übungen.

Bilder: Martin Lang & Tobias Renno, FF Waldmohr






Bilder Jan Huber, Malteser Homburg




Kindergarten besucht Feuerwehr…

Am Dienstag besuchten die Gemeindekindergärten 1 und 2 die Feuerwehr Waldmohr. Unser Schulklassenbetreuer Michael Rapp erklärte den Kindern wie die Feuerwehr heute und früher gerufen wurde (von der Trompete bis zum Funkmeldeempfänger). Danach wurde noch das Verhalten bei Bränden im Haus/Wohnung den Kindern mit einfachen Übungen erklärt. Den Notruf 112 durften dann die Kinder selbst mal an einer eigens dafür vorgesehenen Schulungsanlage durchführen, was einen riesigen Spaß machte. Höhepunkt und Abschluss des Besuches war dann die Besichtigung der Feuerwehrfahrzeuge und Räume der Feuerwehr.

Atemschutzlehrgang erfolgreich abgeschlossen

Die Feuerwehren der VG Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg arbeiten seit Jahren im Bereich Kreisausbildung eng miteinander zusammen. Nun konnte ein Atemschutzlehrgang bei der FF Schönenberg für beide VGen unter der Leitung von Thorsten Müller und Ulrich Luba abgehalten werden.

Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung übernehmen nun vier neue Atemschutzgeräteträger innerhalb der FF Waldmohr mehr Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für unsere Bürgerinnen und Bürger. Der Atemschutzeinsatz zählt zu den schwersten Tätigkeiten innerhalb der Feuerwehr, daher können wir uns glücklich schätzen, dass es innerhalb der Organisation noch tatkräftige junge Menschen gibt, die sich für das Allgemeinwohl noch ein Stück weit mehr einsetzen.

Die Feuerwehr Waldmohr bedankt sich recht herzlich bei dem Ausbilderteam aus Schönenberg und gratuliert den Absolventen recht herzlich! Diese sind:

  • Carlos Kirschhock
  • Davide Stagno
  • Mareike Weingart
  • Jonas Zorn

Text: Matthias Kuntz


Drehleiterübung in Höchen

Da die Drehleiter der Feuerwehr Waldmohr auch zu Einsätzen nach Höchen alarmiert werden kann, wird in regelmäßigen Zeitabständen mit den Kameraden aus der Nachbarwehr geübt. So auch am Samstag, den 16.04.2016.

An diesem Abend stand die Patientenrettung aus Gebäuden mit der Drehleiter im Mittelpunkt der Übung. Es erfolgte eine kurze Einweisung über die benötigte Aufstellfläche für die Drehleiter und den Umgang mit der Krankentransportlagerung am Rettungskorb. Die Befestigung der verschiedenen Rettungstragen vom Rettungsdienst und auch der Bundtrage wurde angesprochen.

Nach dieser theoretischen Einweisung wurde es Zeit für den praktischen Teil. Zuerst wurde die Patientenrettung an der ehemaligen Grundschule in Höchen über das Fenster im 2. OG durchgeführt. Als Patient diente eine Übungspuppe mit einem realistischen Personengewicht. Den Transport des Patienten durch das Fenster auf die Krankentransportlagerung des Rettungskorbs wurde durch die Kameraden aus Höchen durchgeführt. Ebenso die Entnahme der Trage am Boden. Einzig die Bedienung der Korbsteuerung erfolgte durch die Feuerwehr Waldmohr.

Als nächstes Übungsobjekt wurde der Höcherbergturm angefahren. An diesem 26m hohen Turm sollte die Rettung mit der Trage über die Brüstungsmauer erfolgen. Auch diese Rettung des Patienten konnte in der eindrucksvollen Höhe durchgeführt werden. Das Übungsziel wurde an diesem Abend durch die gute Zusammenarbeit beider Feuerwehren erreicht und bei der anschließenden Nachbesprechung bestätigt werden.

Die Bilder wurden uns freundlicherweise durch Hr. Andreas Müller aus Höchen zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank!

Bericht: Kai Lehmann


Kooperation Waldmohr/Bechhofen weiter ausgebaut…

Die Feuerwehr Waldmohr war mit ihrem HLF zu Gast bei einer Übung der Feuerwehr Bechhofen. Thema dieser Übung war die Technische Hilfeleistung.

Hintergrund für die Teilnahme der Feuerwehr Waldmohr bzw. deren HLF ist die anstehende Beschaffung eines solchen HLF 10 für die Feuerwehr Bechhofen. Da die Feuerwehr Bechhofen aktuell nicht über einen hydraulischen Rettungssatz verfügt, war es zunächst Ziel dieser Übung die Geräte kennen zu lernen. In weiteren Übungen soll der Umgang mit den Geräten geschult werden; eine Teilnahme am kommenden Rescue-Day in Waldmohr ist geplant. Die Wehrführer aus Bechhofen und Waldmohr, die bei der Übung anwesend waren, zeigten sich begeistert von der Kooperationsmöglichkeit und freuen sich auf eine weitere Zusammenarbeit.


Wir gratulieren…

Wir gratulieren den frisch gebackenen Eltern Michael und Mona zu ihrer Tochter Sophie. Im Namen der gesamten Mannschaft wünschen wir Sophie alles erdenklich Gute. Sophie *08.04.2016, 2060g, 52 cm

Gemeinsame Übung von Feuerwehren in der Ortsmitte Waldmohr

Laut Ausbildungskonzept übt die Feuerwehr Waldmohr jeden 2. Dienstag im Monat komplett im Zug. Aufgrund der geplanten Übung nach FwDV 3 an einem zum Abriss geplanten und überdurchschnittlich großen Objekt in der Ortsmitte bot es sich recht spontan an, die Nachbarfeuerwehren aus Breitenbach, Dunzweiler sowie Bexbach-Höchen und Homburg-Jägersburg einzuladen. Zu allen diesen Feuerwehren besteht seit Jahren eine Freundschaft, welche wir zurzeit neu aufleben lassen. Neben dem Wunsch gemeinsam etwas zu tun, war es auch das Ziel der gemeinsamen Übung, die länderübergreifende Kommunikation zu prüfen, unseren Atemschutzgeräteträgern die Möglichkeit zu geben, die jährliche Atemschutzübung abzuhandeln sowie die Einheiten im Handling mit der Drehleiter zu trainieren. Hier ist zu erwähnen, dass die Feuerwehr Waldmohr speziell mit der Drehleiter auch für die Bexbacher Stadteile Höchen und Frankenholz zuständig ist und die Feuerwehr Homburg im Ausrückebereich Jägersburg in der Tagesalarmbereitschaft unterstützt.

Als Übungsszenario ergab sich ein Brandereignis mit mehreren vermissten und verletzten Personen im Bereich eines ehemaligen Geschäftshauses. Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte unterteilt und durch die IuK-Gruppe mittels ELF 1 und Funkeinsatzzentrale der VG-Feuerwehr koordiniert. Durch die Verwendung einer Nebelmaschine, Lichteffekten, einer Brandsimulationsanlage sowie von Brandraumakustik konnten reale Situationen nachgespielt und somit die Atemschutztrupps gefordert werden. Erstmalig wurde auch in Anbetracht der Beschaffung eines geplanten Wechselladersystems die Logistik und den damit verbundenen technischen wie organisatorischen Aufwand innerhalb eines Zuges überprüft.

Im „Einsatz“ waren insgesamt 50 Kameradinnen und Kameraden mit insgesamt 10 Fahrzeugen und einer Übungsgesamtdauer von ca. 2 Stunden. Im Anschluss konnten wir gemeinsam bei einem kleinen Umtrunk die gemachten Erfahrungen austauschen und erste Maßnahmen bezüglich der Kommunikationsstruktur definieren.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Ruffing für die Nutzung des Gebäudes, der Verbandsgemeindeverwaltung für die Möglichkeit eines kleinen Imbisses, der Fa. Schaeffler Homburg für die Bereitstellung der Brandsimulationsanlage sowie den Teilnehmern für die gute Zusammenarbeit!
Nur gemeinsame Aktionen bringen die Sicherheit, auch im Ereignisfall optimal zu arbeiten. Zudem hat die Aktion Spaß gemacht und die Öffentlichkeit wurde als positiver Nebeneffekt durch den Übungsort im Herzen von Waldmohr auf die Arbeit der Feuerwehr sensibilisert.

Bericht: Matthias Kuntz, Wehrführer FF Waldmohr

Bilder: Kevin Bieringer, FF Bexbach – LBZ Oberbexbach







Neuwahlen beim Kreisfeuerwehrverband

Gestern wurde in Hoppstädten (VG Lauterecken-Wolfstein) der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Kusel im Rahmen der Delegiertenversammlung neu gewählt bzw. zu Teilen bestätigt.

Der bisherige Delegierte aus der VG Waldmohr, Olaf Riebes, stellte sein Amt zur Verfügung. Es folgt ihm als Nachfolger das Mitglied des Waldmohrer Feuerwehrausschusses Davide Stagno. Der Wehrleiter der VG Waldmohr Stefan Reichhart wurde in seinem Amt als Schriftführer bestätigt.

Die Feuerwehr Waldmohr gratuliert dem gewählten bzw. bestätigten Vorstand und wünscht alles Gute. Wir bedanken uns bei Olaf Riebes für die bisherige Tätigkeit als Beisitzer.

EDEKA Lieblang spendet für den guten Zweck

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr e.V. sagt Danke!

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10jährigen Geburtstag des EDEKA-Markts Lieblang konnte sich der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr e.V. über eine großzügige Spende freuen.

An der dreitägigen Veranstaltung vom 03.12.2015 – 05.12.2015 betrieb der Förderverein mit Unterstützung vieler aktiver Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr einen Grillstand neben dem Eingangsbereich des EDEKA-Markts. Auch warme Getränke wurden den Markbesuchern nach oder vor ihrem Einkauf angeboten. Dabei wurden alle Waren kostenlos vom EDEKA-Markt Lieblang zur Verfügung gestellt. Die Brötchen zu den Würstchen stiftete die Fa. Reichhart aus Waldmohr.

So konnte in den drei Tagen eine Summe von 875,- € erwirtschaftet werden, die vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr e.V. zur Mitfinanzierung eines Mannschaftstransport-Fahrzeuges verwendet wird.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Herrn Lieblang und Herr Reichhart für die freundliche Unterstützung.

Ihre Feuerwehr informiert: Thema Falschparker am Feuerwehrhaus

Die Feuerwehr Waldmohr möchte darauf hinweisen, dass das Parken im gekennzeichneten Bereich der Feuerwehr Waldmohr NUR für Feuerwehrangehörige der VG Waldmohr gestattet ist.

In der Vergangenheit haben wir wieder mehrfach beobachtet, dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge den Einsatz der Feuerwehr behindern! Sind Zufahrt, Parkplatz oder sogar der Vorhof im Ausrückebereich der Fahrzeuge versperrt, kann das schlimme Folgen für die Betroffenen haben, welche dann erst verspätet notwendige Hilfe durch die Feuerwehr erhalten.

Denken Sie doch mal an sich!! Was ist Ihnen lieber? Fünf Minuten Parkplatzsuche für einen Autofahrer oder im Notfall fünf Minuten auf die Feuerwehr warten!! Jeder hat das Recht auf schnelle und qualifizierte Hilfe! Wir bringen das Falschparken an der Feuerwehr zur Anzeige! Helfen Sie uns helfen! Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Der Wehrführer der FF Waldmohr im Februar 2016, Matthias Kuntz.

Feuerwehr zu Gast beim THW

Die Feuerwehren Waldmohr und Höchen besuchten vergangenen Dienstag gemeinsam den THW-Ortsverband Homburg/Saar. Der Ortsbeauftragte Jens Neu und der Zugführer Jürgen Biermaier erläuterten den Kameraden die Struktur und Einsatzmöglichkeiten des Ortsverbandes. Im Anschluss daran fand eine praktische und eindrucksvolle Präsentation der Fahrzeuge und Geräte statt.

Die Feuerwehr Waldmohr bedankt sich recht herzlich für den tollen Empfang und die sehr gut vorbereitete Führung. Man war sich einig, dass hier mit Sicherheit viel Potenzial für eine zukünftige und gemeinsame Zusammenarbeit vorhanden ist.


Verhaltenstraining bei Einsatzfahrten unter Sondersignal

Laut Statistik ist ein Verkehrsunfall auf einer Einsatzfahrt unter Sondersignal (Martinshorn und Blaulicht) 17x wahrscheinlicher als bei einer Fahrt ohne Sonderrechte. Mangelnde Übung wird bei zunehmender Verkehrsdichte zu einem erheblichen Risikofaktor.

Aus diesem Grund haben jüngst wieder 6 Kamerad/-innen der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr eine Schulung mit dem Sondersignalfahrt-Trainer (SFT) der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz besucht. Die Schulung, welche in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Kreisfeuerwehrverband Saarpfalz e.V. durchgeführt wurde, hatte zum Lernziel, sich unter Stress auf den Verkehr während der Einsatzfahrt erhöht zu konzentrieren, vorausschauend zu fahren und dabei auftretende Verkehrssituationen einschätzen zu lernen und verantwortungsvoll zu handeln.

Der Sondersignalfahrt-Trainer vermittelt durch Bild, Ton und Bewegung sehr realitätsnah den Eindruck einer handlungsnahen Einsatzfahrt im Straßenverkehr. Unter dem Stress einer nahezu echten Einsatzfahrt kann die Beherrschung gefährlicher Verkehrssituationen trainiert und das eigene Verhalten künftig situationsgerecht daran ausgerichtet werden.

Die Kamerad/-innen der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr bedanken sich auf diesem Wege noch einmal bei Ihrem Ausbilder Manfred Rippel (KFV Saarpfalz e.V. / FF Homburg/Saar) für den sehr lehrreichen und kurzweiligen Unterricht.

Feuerwehr feiert Kameradschaftsabend

Am vergangenen Samstag, den 24.01.2016, feierte die Feuerwehr Waldmohr ihren traditionellen Kameradschaftsabend im extra hierfür hergerichteten Feuerwehrhaus. Neben den Kameradinnen und Kameraden der aktiven Wehr sowie der Alterswehr waren auch einige Ehrengäste geladen, unter ihnen der VG-Bürgermeister Rudi Agne, der Orts-Bürgermeister Dr. Jürgen Schneider, der zuständige Fachbereichsleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Berthold Jung, der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Nobert Braun sowie der Wehrleiter Stefan Reichhart mit seinem Stellvertreter Joachim Nagel. Erstmalig waren auch die drei Ehrenwehrleiter der Verbandsgemeindefeuerwehr Günther Strasser, Harald Kolling und Horst Ullrich in dieser Formation vertreten.

Wehrführer Matthias Kuntz eröffnete den Abend mit einer Begrüßung und ließ das Jahr 2015 mit seinen Einsätzen und den vielfältigen Aktivitäten Revue passieren. Genau 180 Mal musste die Waldmohrer Wehr mit ihren Facheinheiten ausrücken oder war durch die Koordination in der Funkeinsatzzentrale involviert. Matthias Kuntz dankte vor allem den Partnerinnen und Partnern für ihr Verständnis und lobte die örtlichen Arbeitgeber, welche ihr Personal für Einsätze freistellten. Auch die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem sehr engagierten Feuerwehrförderverein wurde in seiner Rede angesprochen. Er gab zudem einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2016, in dem vor allem die Fusion der Verbandsgemeinden sowie das noch ausstehende Fahrzeugkonzept im Vordergrund stand. Beides sei eine spannende Herausforderung, welche die Feuerwehr gerne im Sinne der Bürgerinnen und Bürger auf sich nehme, so Kuntz.

Auch Wehrleiter Stefan Reichhart und der stv. Kreisfeuerwehrinspekteur Nobert Braun dankten den anwesenden Kameradinnen und Kameraden für ihre Dienste in 2015. Nach seiner persönlichen Rede nahm VG-Bürgermeister Rudi Agne die Beförderungen und Ernennungen vor. Im Anschluss an das gemeinsame Foto der Geehrten eröffnete der Vorsitzende des Feuerwehrfördervereins Marcel Roth das Buffet.

Folgende Beförderungen, Ernennungen und Dankesbekundungen wurden durch die Funktionsträger sowie den Vorsitzenden des Feuerwehrausschusses Uwe Wagner vorgenommen:

    • zur Feuerwehrfrauanwärterin bzw. zum Feuerwehrmannanwärter ernannt und verpflichtet wurden: Madita Hoffmann, Markus Spreckelsen, Alexander Gestel
    • zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann befördert wurden: Michelle Cassel, Eric Dammer, Fabian Ganz (gleichzeitig Verpflichtung durch Handschlag), Carlos Kirschhock, Maurizioe Natale (gleichzeitig Verpflichtung durch Handschlag), Leonard Rübel, Jonas Turos, Jonas Zorn, Marc Zorn
    • zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden: Pascal Böhnlein, Felix Edinger, Sascha Kaiser, Marco Metzger, Patrick Roos, Marcel Roth, Patrick Schmidt, Davide Stagno, Marc Steinmann (gleichzeitig Verpflichtung durch Handschlag), Yannik Veeser
    • zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurde: Christian Feller (gleichzeitig Verpflichtung durch Handschlag)
    • zum Löschmeister befördert wurden: Domminik Bühl, Olaf Riebes
    • zum Hauptlöschmeister befördert wurden: Michael Bauer, Thomas Roos
    • zum Brandmeister befördert/zum Gruppenfüher ernannt wurde: Jörg Hoffmann
    • zum Oberbrandmeister befördert/zum Zugführer ernannt wurde: Benjamin Renno
    • zum Verbandsführer ernannt wurde: Stefan Reichhart
    • zum Leiter FEZ ernannt wurden: Steven Böhnlein, Thomas Roos
    • zum Leiter Atemschutz VG ernannt wurde: Michael Bauer
    • zur stv. Jugendfeuerwehrwartin ernannt wurde: Michelle Cassel, nachdem Dominik Bühl Dank und Anerkennung für die bisherige Tätigkeit ausgesprochen wurde.
    • zur neuen Bambinifeuerwehrwartin wurde Madita Hoffmann verpflichtet
    • Michael Rapp gab nach jahrelangem Engagement sein Amt als Sicherheitsbeauftragter der Verbandsgemeindefeuerwehr an Ralf Bonaventura ab.

Hauptlöschmeister Thomas Roos wurde für seine 40jährige Mitgliedschaft durch die Wehrführung geehrt und erhielt einen Gutschein als kleines Dankeschön für sein erbrachtes Engagement. Erstmalig wurden auch die drei „Übungskönige“ gekrönt. Diese waren Patrick Schmidt, welcher bei allen 51 Übungen anwesend war. Gefolgt von Marcel Roth mit 50 und Yannick Veeser mit 44 Übungen. Auch Alterskamerad Heinrich Messemer bekam ein Präsent, anlässlich seiner Dienste für die Feuerwehr, obwohl er selbst nicht mehr „aktiv“ ist. Rudi Agne schloss sich den „inoffiziellen“ Glückwünschen an und lobte die Arbeit.

Die Wehrführung bedankt sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die tolle Leistung in 2015 und vor allem für die sehr gut organisierte Veranstaltung! Ein schöner Abend als Abschluss für ein arbeitsreiches Jahr.



Neue Heckbeklebung der Fahrzeuge

Am Dienstag (26.01.2016) wurden vier Fahrzeuge der Feuerwehr Waldmohr mit einer neuen Heckbeklebung ausgestattet.

Die rot-gelb gestreifte Folie ist aus refektierendem Material gefertigt, sodass die Fahrzeuge bei Dunkelheit besser zu erkennen sind. Nachdem das HLF 10 bereits bei der Beschaffung 2012 direkt beim Hersteller mit dieser Folie beklebt worden war und sich der positive Effekt einstellte, konnte jetzt die Beklebung von ELF, TLF 16/25, DLA (K) 23/12 und RW 1 realisiert werden.

Mit Kronkorken etwas Gutes tun…

Über den Zeitraum von etwa einem halben Jahr sammelte die Feuerwehr Waldmohr ihre anfallenden Kronkorken. Die Menge an Kronkorken der Feuerwehr wurde durch #Unschlagbar – einer studentischen Gemeinschaft aus Mainz – etwa verdoppelt. Hintergrund war eine Aktion des Vereins Herzensengel e.V., der mit diesen Kronkorken gemeinnützige Projekte unterstützt. Die Kronkorken aus Waldmohr gehen an die Aktion „Kronkorken für die Forschung“, die die Metallverwertung und den Verkauf übernimmt. Anschließend wird mit dem Erlös die Deutsche Krebsforschung unterstützt, um Vorsorge- und Behandlungsmethoden weiterzuentwickeln. Pünktlich zur Weihnachtszeit konnten ca. 15 kg Kronkorken übergeben werden.

Probealarm der Katastrophen-App in RLP

Am morgigen Montag, den 7. Dezember 2015, wird in Rheinland-Pfalz ein landesweiter Probealarm der App KATWARN durchgeführt. Am Vormittag werden alle Nutzer des Dienstes gegen 9:00 Uhr eine Probealarmierung erhalten.

Zur App: Die App ist für iPhone-, Android- und Windows-Geräte in den entsprechenden App-Stores verfügbar, die Nutzung ist kostenlos und freiwillig. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Seite zum Dienst: www.katwarn.de

Gemeinsame Abschlussübung der VG-Feuerwehr Waldmohr

Immer wieder ändern sich Örtlichkeiten durch An- oder Umbauten, Anfahrtswege oder es ändert sich auch ein Funknetz. All das war Anlass der Feuerwehren in der VG Waldmohr, ihre diesjährige Jahresabschlussübung am Hof Hammerschmitt im Bereich der Frauenfelderhöfe durchzuführen.

Geplant wurde die Übung durch die örtlichen Wehrführer Andreas van Wageningen (Breitenbach) und Friedhelm Konrad (Dunzweiler). Das angenommene Szenario fordert alle drei Einheiten der Verbandsgemeinde. Es galt nach einer Verpuffung in den Stallungen drei vermisste Personen zu suchen und das entstandene Feuer zu löschen sowie auch eine Person, die bei Schadenseintritt auf dem Silo arbeitete und durch die Erschütterung in das Innere der Siloanlage fiel, schwer verletzt aus der Anlage zu retten.

Der Örtlichkeit geschuldet fand sich die Wehr aus Dunzweiler zuerst an der „Einsatzstelle“ und konnte die Primäraufgaben wie Menschenrettung im betroffenen Objekt einleiten. Gleichzeitig wurde der Löschangriff auf die Stallungen vorgetragen, die kurz darauf eintreffende Wehr aus Breitenbach unterstützte diese Maßnahmen.

Beim Eintreffen der Wehr aus Waldmohr wurde dieser der Abschnitt Menschenrettung Silo übertragen sowie die Unterstützung bei der Herstellung der Wasserversorgung, wozu auch die Rufbereitschaft der VG Werke alarmiert wurde. Der Einsatz der Drehleiter erwies sich als Rettungsmittel für das innere des Silo als, in diesem Fall, nicht geeignet. Unterstützt durch die Feuerwehr Breitenbach konnte die Rettung aber durch eine Luke erfolgreich durchgeführt werden.

Unter den interessierten Augen von Bürgermeister Rudi Agne und Sachbearbeiter Berthold Jung sowie Wehrleiter Stefan Reichhart, der die Übungsleitung übernommen hatte und entsprechende Notizen zur Einsatznachbesprechung aufnahm, verlief die Übung reibungslos.

Die Alarmierung und das Eintreffen der Wehren an der Einsatzstelle funktionierte reibungslos. Die Kommunikation über Digitalfunk wurde nach dem vom Landkreis erlassenen Alarm- und Einsatz-Plan „Fernmeldeorganisation“ durchgeführt und brachte keine neuen Erkenntnisse. Der Einsatzstellenfunk wurde überwiegend über tragbare Funkgeräte (HRT) und die Kommunikation vom Einsatzleitfahrzeug zur Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) nach Waldmohr über Festeinbauten im Einsatzleitfahrzeug (MRT) und der FEZ (FRT) durchgeführt.

Bei der Durchführung der Einsatznachbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Dunzweiler zeigte sich Wehrleiter Stefan Reichhart zufrieden mit der Präsenz der Kameraden, die einmal mehr ihre Freizeit für die Allgemeinheit opferten. Im Bereich der Wasserversorgung wurde festgestellt, dass hier die frühzeitige Alarmierung der verantwortlichen Wassermeister sinnvoll ist. Eine entsprechende frühzeitige Telefonalarmierung wurde bereits umgesetzt.

Bürgermeister Agne spendierte den Frauen und Männern der Feuerwehr für die geleistete Arbeit noch eine kräftige Gulaschsuppe.

Bilder: Luz Cappel, JF Breitenbach


Truppführerlehrgang 2015

Wir beglückwünschen die Teilnehmer des Truppführerlehrgangs 2015 zum erfolgreichen Bestehen der praktischen und theoretischen Prüfung. Der Lehrgang fand in Kooperation der Verbandsgemeinden Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg vom 12.09. bis zum 04.10. statt.

Bildimpressionen Winzerfest

Am 17.10.2015 veranstaltete der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein eine Weinwanderung mit anschließendem Winzerfest.



Wir gratulieren…

Wir gratulieren unserem Kameraden Frank und seiner Frau Melanie zur Geburt ihres Sohnes Elias am 19.10.2015.

CSA-Lehrgang erfolgreich absolviert…

Am vergangenen Sonntag schlossen sieben Kameraden aus Waldmohr im Rahmen eines Kreislehrgangs die Ausbildung zum Chemikalienschutzanzugträger (kurz: CSA-Träger) erfolgreich ab.

In der 16-stündigen Ausbildung erlernten die Kameraden den Umgang und das Arbeiten unter den durch den CSA erschwerten Bedingungen. Durch diese Ausbildung sind sie befähigt, in Einsätzen mit dem Gefahrstoffzug, bei Unfällen mit Gefahr durch Chemikalien oder Radioaktivität tätig zu werden.

Bilder finden Sie auf der Website der Feuerwehr Glan-Münchweiler.

Jugendfeuerwehr präsentiert sich bei Kinder- und Familienfest

Am Sonntag beteiligte sich die Jugendfeuerwehr zum dritten Mal am Kinder- und Familienfest in Waldmohr. Der Turnverein veranstaltet dieses Fest jährlich, um eine Austauschplattform für Kinder und Jugendliche und die ortsansässigen Vereine zu schaffen. Neben der Jugendfeuerwehr und dem Turnverein waren dieses Jahr unter anderem auch der VFB und der HSV vertreten.

Die Jugendfeuerwehr präsentierte sich mit Wasserspielen. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen die „Flammen“ in einer hölzernen Hausfassade mit einem kleinen Strahlrohr löschen. Darüber hinaus stellte die Jugendfeuerwehr das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) vor und beantwortete interessierten Kindern Fragen zum Material der Feuerwehr.



Feuerwehren üben unter Realbedingungen gemeinsam auf der Landstraße

Es war eine spontane Idee, auf der Ortsumgehung Waldmohr einen Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und mehreren eingeklemmten Personen zu simulieren. Diese ist zurzeit wegen einer Großbaustelle komplett gesperrt. Die Verkehrssituation lud gerade dazu ein, eine Übung der technischen Hilfe unter „Realbedingungen einer Landstraße“ abzuhalten. Trotz geringer Vorbereitungszeit erstellten die Kameraden ein Szenario, um der Mannschaft die Möglichkeit zu geben, unter Einsatzbedingungen das zu trainieren, was über das Jahr theoretisch wie praktisch auf dem „Hof“ geübt wurde.

Um das Ganze noch abzurunden, wurden die Nachbarfeuerwehren Schönenberg-Kübelberg, Dunzweiler und Breitenbach eingeladen. Unter Beobachtung der beiden Verbandsbürgermeister von Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg, Herrn Rudi Agne und Herrn Karl-Heinz Schoon sowie dem Wehrleiter der VG-Feuerwehr Schönenberg konnten die Einheiten beweisen, dass man gemeinsam die Aufgaben mit Erfolg abarbeiten kann. Gerade für die jüngeren Feuerwehrkräfte war der Lernerfolg groß und für alle eingesetzten Kräfte die Situation spannend, da die Ausgangslage vorab nicht bekannt war.

Wir bedanken uns bei unseren Statisten, unter anderem aus der Alterswehr, der Fotogruppe des Obst- und Gartenbauvereins Waldmohr für die Fotodokumentation und bei unseren Feuerwehrnachbarn für ihr Interesse, bei unserer nicht alltäglichen Übung mitzumachen.


Besuch von Xaver Jung, MdB

Am Montag, den 13.07.15, besuchte uns Xaver Jung, MdB (CDU), begleitet von dessen Büroleiter Marco Creutz und VG-Ratsmitglied Rosemarie Saalfeld im Rahmen seiner Sommertour 2015.

Bereits zuvor war Herr Jung rund um Waldmohr unterwegs und schloss die Waldmohrer Tour im Feuerwehrhaus Waldmohr ab. Hier hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Themen wie z.B. den Bevölkerungsschutz anzusprechen. Wir danken Herrn Jung für die Zeit, die er sich genommen hat und die Möglichkeit, mit einem Mitglied des Bundestags gemeinsam diskutieren zu können.

Tag der offenen Tür 2015

Die Feuerwehr Waldmohr und ihr Förderverein feierten am Sonntag den 12.07. ihren 18. „Tag der offenen Tür“. Die Wehrführung sowie der Vereinsvorstand möchten sich bei der Bevölkerung und den befreundeten Feuerwehren recht herzlich für den tollen Zuspruch bedanken.

Der Dank gilt aber vor allem den fleißigen Helferinnen und Helfern, Ehefrauen, Müttern sowie Omas und allen anderen für die Kuchenspenden, der DLRG-Kreisgruppe Waldmohr und dem Kriminalpräventiven Rat für ihre Präsenz sowie den Oldtimerfreunden aus Kirkel für die Bereitstellung von Fahrzeugen. Außerdem geht ein besonderer Dank an das Team des Salon Happy Day, die das kostenlose Kinderschminken anboten.

Es war ein schöner Tag! Wir würden uns freuen Sie/Dich als aktives Mitglied oder als Nachwuchs für unsere Jugendabteilungen begrüßen zu können. Nähere Infos gibt es jeden Dienstag ab 18 Uhr im Feuerwehrhaus oder beim Wehrführer Matthias Kuntz unter Tel.: 0178/5667598

Fotos: Max Allmann


Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Jägersburg

Der Löschbezirk Jägersburg (Feuerwehr Homburg) lud die Feuerwehr Waldmohr zu einer gemeinsamen Übung ein. Die Feuerwehr Waldmohr nahm die Einladung an und nahm mit einer Staffel und dem TLF an der Übung teil.

Der Löschbezirk Jägersburg hatte einen Brand von zwei PKW vorbereitet. Vor Ort wurde das Szenario nach einer kurzen Einweisung in die Lage zügig gemeinsam abgearbeitet. Im Anschluss an die Übung fand eine Nachbesprechung in gemütlicher Runde am Feuerwehrhaus Jägersburg statt.


Feuerwehr Waldmohr beteiligt sich an Firmenlauf in Homburg

Zwar nicht als Firma, aber trotzdem zu 100% motiviert, startete ein Teil unserer Sportgruppe am 11.06.2015 zum 3. Homburger Firmenlauf durch. Genau 5 km mussten die Kameraden Michael Bauer, Patrick Roos, Roland Schaub, Jonas Turos und Eric Dammer unter Regie unseres Sportbeauftragten Marco Metzger, welcher bereits Erfahrung in Großsportveranstaltungen hat, in der City absolvieren.

Patrick Roos schaffte von unserer Wehr mit einer 23er Zeit den besten Lauf. Die Kameraden der FF Waldmohr zollen zu dieser kameradschaftlichen Leistung vollen Respekt.

Gerade bei der Feuerwehr ist Sport zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft eine gute Sache. Daher bieten wir seit Jahresanfang verschiedene sportliche Aktivitäten gezielt an. Der Feuerwehrförderverein hat hierzu schon durch den Kauf von Gerätschaften einen wichtigen Beitrag geleistet.

Unterstützt wurde unsere Wehr beim Firmenlauf durch die Fa. BIT Baufachmarkt Krupp in Waldmohr durch Bereitstellung von „Trikots“. Herzlichen Dank dafür!

Rescue Day – Feuerwehr führt Thementag „Technische Hilfe“ durch

Am heutigen Samstag fand im Feuerwehrhaus Waldmohr der dritte Rescue Day statt. Ziel dieser Ausbildungsmaßnahme war es, Grundlagen der Technischen Hilfe am PKW zu erlernen.

Nach einer theoretischen Einführung und grundlegenden Erklärungen wurde der Großteil der Zeit vor dem Gerätehaus mit praktischen Übungen verbracht. Es galt, drei verschiedene Szenarien zu bewältigen: Neben einem Standard-Unfall „PKW auf 4 Reifen“ wurden durch das Ausbilderteam auch je ein PKW in Dach- und Seitenlage vorbereitet.

Nach der achtstündigen Ausbildung zog Ausbilder Ralf Bonaventura ein positives Resumee: „Der Tag ist so verlaufen, wie ich es erwartet hatte. Alle haben gut mitgearbeitet und die Abschlussübung wurde mit einer guten Teamleistung beendet.“. Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Waldmohr nahmen auch ein Kamerad aus Dunzweiler und ein Kamerad aus Altenkirchen teil.

Im Spätsommer wird ein weiterer Rescue Day unter dem Motto „Heavy Rescue“ stattfinden, bei dem der Schwerpunkt auf den fortgeschrittenen und schwierigeren Szenarien liegen wird.




Gefahrstoffzugübung erstmalig in Waldmohr

Am vergangenen Mittwoch fand erstmalig eine Zugübung des Gefahrstoffzuges LK Kusel in Waldmohr statt.

Nachdem seit Anfang des Jahres eine Gruppe von sieben Feuerwehrmännern aus Waldmohr dem Gefahrstoffzug beigetreten sind, konnte eine der ersten Zugübungen für das neue Team in Waldmohr stattfinden. Mit Unterstützung von Herrn Dr. Wöhr, Leiter der Radioaktivtätsmesstelle des UKS, wurde das Übungsszenario konstruiert.

Beim Eintreffen fand der Gefahrstoffzug folgende Situation vor: Auf einer Landstraße war ein Transporter mit radioaktiven Gütern von der Straße abgekommen, zwei Personen befanden sich noch im Fahrzeug. Die Kameraden rüsteten sich entsprechend aus, erkundeten die Lage und retteten die zwei Personen aus dem Transporter.

Im Anschluss an die Übung fand im Schulungsraum des Feuerwehrhauses Waldmohr eine Nachbesprechung mit anschließendem Gespräch in lockerer Runde statt.


Jährliche Gemeinschaftsübung der Feuerwehr Waldmohr und Schönenberg

Traditionell üben die beiden Stützpunktwehren Waldmohr und Schönenberg einmal im Jahr gemeinsam (in dieser Art einmalig im Landkreis Kusel). Ziel ist, neben dem gegenseitigen Kennenlernen, die technische und taktische Abstimmung für den Einsatzfall. Seit Jahren arbeiten beide Wehren erfolgreich zusammen und unterstützen sich gegenseitig im Sinne der Bürger und Betroffenen. Diese Übung war vor allem aus politischer Sicht eine besondere, denn in Hinblick auf die sichere Fusion beider VGen im Jahre 2017 möchte man in Zukunft mehr zusammenwachsen.

Bei der diesjährigen, von Waldmohr ausgetragenen Gemeinschaftsübung wurde ein Kellerbrand im ehemaligen Getränkekeller der TV-Halle in der Jahnstraße mit vier Verletzten und insgesamt 12 betroffenen Personen simuliert. Angenommen wurde, dass es nach Schweißarbeiten an der Heizungsanlage zu einer Verpuffung mit anschließender Brandausbreitung und starker Rauchentwicklung kam. Neben der Rettung Verletzter und der Bewohner aus der Dachgeschosswohnung über die Drehleiter mussten auch die anwesenden Rope Skipper aus dem Sportbereich sicher geräumt werden.

Beide Feuerwehren konnten jedoch unter Beobachtung der Wehrleitungen beider VGen das Szenario mit Beteiligung von 52 Kräften und 10 Fahrzeugen auch zeitlich angemessen abarbeiten.

Im Anschluss an die Praxis wurde die Übung im Feuerwehrhaus Waldmohr bei einem kleinen Essen analysiert und beurteilt. Beide Wehren sind sich einig, dass man auch in der Zukunft gemeinsam voneinander profitieren kann.

Wir bedanken uns recht herzlich beim TV Waldmohr für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, den Statisten der Feuerwehren Bechhofen und Neunkirchen-Furpach sowie unseren Helferinnen recht herzlich für die Unterstützung!




Die Feuerwehr Waldmohr gratuliert zur Hochzeit

Am vergangenen Wochenende feierte Patrick – ein Kamerad der Feuerwehr Waldmohr – seine kirchliche Hochzeit. Dies nahmen die restlichen Kameraden zum Anlass, Patrick vor der Kirche zu überraschen und ihm zu gratulieren. Gemeinsam mit der Feuerwehr Bechhofen standen die Kameraden Spalier, anschließend musste das frisch vermählte Paar traditionell gemeinsam einen Holzstamm zersägen.


Hero Challenge, St. Wendel

Als erste öffentliche Aktion der Sportgruppe der Feuerwehr Waldmohr nahm unser Sportbeauftragter an der Viking Hero Challenge in St. Wendel am 23.05.2015 teil. In Zusammenarbeit mit einem Team der Feuerwehr St. Wendel bewältigten sie einen 5 km langen, mit 15 Hindernissen (Wasser, Schlamm, Kletterwände uvm.) gespickten Parcours.

Countdown zum Kreisjugendzeltlager läuft…

Bald ist es so weit!

Das diesjährige Kreisjugendfeuerwehrzeltlager steht an! Passend zum 40. Jubiläum der Jugendfeuerwehr Waldmohr findet dieses in Waldmohr statt. Circa 200 Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren des Kreises Kusel werden mit ihren Betreuern vom 22.05. bis zum 25.05.2015 an unserem Zeltlager teilnehmen. Wir haben viel Zeit und Arbeit in die Planung gesteckt und sind uns sicher, es wird ein voller Erfolg!

First Responder-Fortbildung

Regelmäßig bilden sich alle Kräfte der Feuerwehr weiter, sei es bei Übungen, Kreisausbildungslehrgängen oder an der Landesfeuerwehrschule. So auch die Facheinheit der „First Responder“, die sich in dieser Woche für drei Tage in das Feuerwehrhaus zurückzog und zusammen mit den Betriebssanitätern aus dem Hause „CS Schmalmöbel“ fleißig Notfälle übte.

Ein breites Spektrum hatte die „GSG – Rettungsdienstschule Hessen“ unter der persönlichen Leitung von Landesschulleiter Gerrit Steder in ihren zahlreichen „Notfallköfferchen“ mitgebracht. Schwerpunkt der Ausbildung war nach der rechtlichen Stellung der Helfer in Betrieb und bei der Feuerwehr die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Die First Responder werden jedes Jahr zu mehreren Einsätzen gerufen, bei denen die Patienten an einer Herzkrankheit leiden. Einer der Gründe warum es sich die Feuerwehr Waldmohr auf die Fahne geschrieben hat, hier ihren Teil zu tun, um dem entgegenzuwirken.

Unterbrochen wurde der theoretische Unterricht immer wieder durch kleine „Einsätze“, sogenannte Fallbeispiele, mit den unterschiedlichsten Notfällen. Mal war jemand nicht ansprechbar, mal bewusstlos oder die Helfer wurden zu einem schweren Maschinenunfall gerufen. Schon fast leid konnte einem die von Gerrit Steder mitgebrachte angehende Rettungssanitäterin Stefanie Christ tun, die bei allen Übungseinsätzen „geopfert“ wurde.

Bei den Fallbeispielen mussten die Teilnehmer selbstständig die Lage beurteilen, anhand der medizinischen „Vorgeschichte“ oder festgestellten Symptome eine Entscheidung treffen und entsprechend qualifizierte Hilfe in die Wege leiten. Dabei wurde auch die Richtigkeit des Notrufes abgeprüft und eine der Lage entsprechende Nachforderung weiterer Fachkräfte geprüft.

Eine Herausforderung für die Teilnehmer war u. a. eine Reanimation (Wiederbelebung) unter „Discobedingungen“ – im Zeitalter mit Ecstasy und hohem Alkoholkonsum – keine ungewöhnliche Situation. Die Teilnehmer mussten hier in Zweier-Teams in einem abgedunkelten Raum mit lauter Musik und flackernden Discolichtern eine entsprechende Wiederbelebung durchführen.

Aber auch zwischen den einzelnen Fallbeispielen wurde immer wieder das „Handling“ bei der Wiederbelebung geübt. Mal alleine, mal in Teams – Herzdruckmassage in Verbindung mit der Beatmung und das nicht nur am Erwachsenen, auch Kindernotfälle konnten aufgrund entsprechender „Puppen“ aus der Ambu®-Family geübt werden. Alles in allem ein abgerundetes Programm.

Abschluss der drei Tage bildete ein gestellter Verkehrsunfall mit gleich drei Verletzten. Auch hier war Gerrit Steder zufrieden mit den 12 Teilnehmern. Auffälligkeiten und die geleisteten Maßnahmen bei allen Fallbeispielen wurden direkt nach der Übungseinheit besprochen und beurteilt.

Trotz des hohen realen Einsatzaufkommens von 73 First Responder-Einsätzen in 2014 waren es auch für die Teilnehmer der Feuerwehr Waldmohr wieder lehrreiche drei Tage. Die Feuerwehr sagt auf diesem Weg Danke bei der Geschäftsleitung der CS Schmalmöbel, dass die Teilnahme an dieser Fortbildung möglich war. Im Gegenzug stellte die Verbandsgemeinde die Räumlichkeiten zur Verfügung.


Treffen der Alterswehr in Breitenbach

Dass die Alters- und Ehrenabteilung der VG Waldmohr die älteste organisierte Alterswehr in Rheinland-Pfalz ist, wissen nur wenige. Im Jahre 1994 kam zur Gründung sogar der Südwestfunk extra von Mainz zum Interview in unseren Landkreis angereist. Damals wurde der Zusammenschluss durch den damaligen Wehrleiter Günther Straßer angeregt. Heute sind die ehemaligen aktiven Feuerwehrmänner immer noch ein fester Bestandteil der VG-Feuerwehr und gern gesehene Gäste von Übungen und Veranstaltungen.

Die „AH“ der Feuerwehr schließt den Kreis, angefangen von den Bambinis, über die Jugendfeuerwehr bis hin zu den Aktiven. Auch als Ratgeber oder Helfer im Gerätehaus engagieren sich die Kameraden immer noch vorbildlich. Und damit diesen auch ein gebührender Platz in der Mitte sicher ist und das „Hobby“ nicht mit Erreichen der Altersgrenze von mittlerweilen 63 Jahren abhanden kommt, wurde innerhalb der Führung der VG-Feuerwehr beschlossen, dieses Engagement auch zu würdigen.

Die Organisation wurde auf Anstoß von Matthias Kuntz nochmal neu belebt und in das Treffen der Stammtische der drei Wehren eingebunden. So konnte auf Einladung des Wehrführers von Breitenbach, Andreas van Wageningen, am Freitag den 26. Februar das erste gemeinsame Treffen stattfinden. In gemütlicher Atmosphäre, unterstützt und gefördert durch die Verbandsgemeindeverwaltung, wurde die alte Zeit Revue passieren gelassen, aber auch Aktuelles diskutiert.

Die Auftaktveranstaltung wurde durch den Wehrleiter Stefan Reichhart sowie die Wehrführungen der Feuerwehren Dunzweiler und Waldmohr besucht. Wir hoffen, dass wir noch lange auf unsere Kameraden zurückgreifen können, bedanken uns für die treuen Dienste und wünschen den Alterskameraden zu den abwechselnden Abenden in der Mitte ihrer Kameraden viel Spaß!

Satzung der Alterswehr

Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Bechhofen

Zum zweiten mal seit 2014 übten die Feuerwehren Waldmohr und Bechhofen zusammen auf dem Gelände der Fa. Fliesen Grandpair im Industriegebiet. Der Kontakt besteht schon länger und wurde nun durch die Mitgliedschaft zweier Kameraden aus dem Landkreis Südwestpfalz in Waldmohr weiter ausgebaut. Der stellvertrende Wehrführer von Bechhofen Martin Lang, auch als „ehemaliger“ Waldmohrer Bürger Mitglied der örtlichen Wehr, organisierte die Übung am vergangenen Dienstag.

Angenommen wurde die Beschädigung einer Gasleitung im hinteren Bereich der Firmenhalle nach Bauarbeiten mit anschließendem Brand. Durch eine Druckwelle wurde der Hallengiebel eingedrückt und begrub einen Arbeiter unter den Trümmern. In der verrauchten Halle waren zudem zwei weitere Arbeiter vermisst und mussten gerettet werden. Im Übungseinsatz war neben dem Löschzug aus Waldmohr und einem Löschgruppenfahrzeug aus Bechhofen auch ein Rettungswagen. Verschiedene eingespielte „Realszenen“ sorgten für einen idealen Übungsablauf. Sinn und Zweck der gemeinsamen Übung war das Kennenlernen und das „voneinander Lernen“. Im Anschluss an die Praxis tauschte man sich bei einem gemeinsamen Essen aus.

Die Feuerwehr Waldmohr möchte sich recht herzlich bei der Familie Grandpair für die Möglichkeit und bei der Nachbarwehr für die Teilnahme bedanken!

Gerne präsentieren wir uns Ihnen persönlich! Kommen Sie doch mal vorbei. Wir sind immer dienstags ab 18:00 Uhr im Feuerwehrhaus in der Saar-Pfalz-Straße 12 anzutreffen. Weitere Infos erhalten Sie auf dieser Website oder telefonisch beim Stützpunktwehrführer Matthias Kuntz 0178/5667598.



Frühjahrsübung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Waldmohr

Rund 1½ Jahre nach dem Bezug „Haus am Schachenwald“ wurde der Feuerwehr Waldmohr ermöglicht, eine Übung an diesem Objekt durchzuführen. Da die Feuerwehr zweimal im Jahr an großen und besonders gefährdeten Objekten übt, war es erst jetzt möglich, entsprechend zu planen. Nach Rücksprache mit dem verantwortlichen Brandschutzbeauftragten Herrn Siegler sowie der Heim- und Pflegedienstleitung Frau Müller und Frau Laux von der Regionalleitung des „Saarländischen Schwesternverbandes“ bestimmte man einen Freitagabend, um an dem Objekt zu üben.

Eine vollkommen neue Gebäudestruktur, die neue Brandmeldeanlage, eine Vielzahl an jungen Feuerwehrkameraden und der „erste Großeinsatz“ einer noch jungen Wehrführung waren die besonderen Aufgaben an diesem Objekt.

Als Szenario wurde angenommen, dass es in Folge eines Fahrzeugbrandes im Bereich der Anlieferung zu einer starken Rauchentwicklung kam, die sich in die darüberliegenden Zimmer ausbreitete. Da in diesem Objekt wie voran schon erwähnt, eine besondere Gefährdung vorliegt, nämlich rund 85 ältere und zum Teil auch pflegebedürftige Personen stationär betreut werden, wurde gemäß Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) auch die Feuerwehren Breitenbach und Dunzweiler alarmiert.

Brandschutzbeauftragter, Pflegedienst- und Regionalleitung waren persönlich vor Ort und beobachteten den Übungsablauf mit großer Aufmerksamkeit. Bereits bei der Alarmierung wurde festgestellt, dass die hinterlegte AAO nicht vollständig umgesetzt wurde. So wurden die Feuerwehren Breitenbach und Dunzweiler manuell durch die Funkeinsatzzentrale alarmiert und waren so nicht in der Erstalarmierung dabei. Im Realfall wären dies womöglich wertvolle, verstrichene Minuten gewesen.

Viele junge Kameraden, die erstmals bei einem solch großen Ereignis auf Personensuche waren, konnten sich das vorher nicht so vorstellen. Über vier Wohnbereiche ist im realen Einsatz eine Personensuche erforderlich. Neue Erkenntnis erhielt man auch bei der Aufstellung des großen ausgerückten Fuhrparks, wenn acht bis zehn Fahrzeuge zu einem solchen Objekt fahren, wird es schon einmal eng an der Einsatzstelle und dabei wäre der Rettungsdienst und die Polizei noch hinzuzurechnen.

Auch die neue Wehrführung in Waldmohr sah den Einsatz erstmals aus einem völlig neuen Blickwinkel – war man früher Teil der Mannschaft oder auch „nur“ Gruppenführer einer Teileinheit, so sah man sich hier verantwortlich, zumindest bis eine höhere Instanz die Einsatzleitung übernehmen würde.

Der Wehrleiter der Verbandsgemeinde zeigte sich dennoch zufrieden und wird die Erkenntnisse des Übungsabends mit in eine künftige Änderung der Alarm- und Einsatzplanung mit einbringen. Erstmals wurde der sogenannte digitale Einsatzstellenfunk eingesetzt, dieser wird in Kürze den vorhanden analogen Funk im Bereich der Einsatzstelle ersetzen.

Die Vertreter des „Saarländischen Schwesternverbandes“ zeigten sich ebenfalls mit dem Ablauf zufrieden und bedankten sich mit einem Imbiss bei den anweisenden Kameraden und Kameradinnen aus den drei Wehren. Der 2. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Roland Fries verpflichtete bei dieser Gelegenheit noch einige Kameraden und Kameradinnen aus den drei Feuerwehren für den aktiven Dienst.



Kameradschaftsabend 2014

Spektakuläre Einsätze musste die Feuerwehr Waldmohr im Jahr 2014 abarbeiten. Neben einem verunglückten LKW mit 1,6 Tonnen Sprengstoff an Board sowie der Verpuffung in einem Kellerraum mit zwei schwerstverletzten Jugendlichen am Silvestertag musste die Stützpunktfeuerwehr Waldmohr inklusive ihrer First-Responder-Einheit insgesamt 189 Mal über das Jahr ausrücken.

Alleine im Dezember war die Wehr 27 Mal im Einsatz. 112 Personen konnten gerettet/erstversorgt oder betreut werden. Zehn neue Kameraden konnten seit letztem Jahr und gegen den Trend des demografischen Wandels neu für den Feuerwehrdienst gewonnen werden. Genau diese stolzen Zahlen waren der Schwerpunkt der Eingangsrede von Wehrführer Matthias Kuntz anlässlich des traditionellen Kameradschaftsabends am vergangenen Samstag, neben dem Dank für das Engagement und die Unterstützung durch die Mannshaft nach dem Führungswechsel im Oktober.

Neben den Ehrengästen wie dem stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Norbert Braun aus Altenglan, Wehrleiter Stefan Reichhart sowie Ehrenwehrleiter Harald Kolling aus Waldmohr konnten zahlreiche Kameraden und Kameradinnen inklusive Alterswehr samt ihren Partnerinnen und Partnern im festlich dazu hergerichteten Feuerwehrhaus begrüßt werden. Auch der Vorstandsvorsitzende des Feuerwehrfördervereins Marcel Roth hieß die Gäste willkommen. Einige Projekte wie z. B. die Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges stehen auf dem Programm für 2015. Die Herausforderung wird sein, Familie und Ehrenamt unter einen Hut zu bekommen, so Kuntz. Die Beförderungen und Ernennungen wurden bereits am großen Kameradschaftsabend der Verbandsgemeinde am vergangenen Oktober in Dunzweiler umgesetzt.



Was tun, wenn’s brennt? JF besucht die Schule…

Unter dem Motto „Vorbereitung und Information kann Leben retten!“ besuchten die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr Waldmohr am 28. November 2014 die Schüler der 4. Klassen in der Grundschule Waldmohr.

„Zu wissen wie man sich im Brandfall verhält, ist gerade für Kinder sehr wichtig“ so der Jugendfeuerwehrwart Christian Kampa. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und ein paar einleitenden Worten von Olaf Riebes (Lehrer und auch Feuerwehrmann) wurde anhand eines Merkblattes das richtige Absetzen eines Notrufes erklärt. Die „5 – W-Fragen“ sollen helfen, die Vorgehensweise im Notfall zu kennen. Diese gelten nicht nur beim Anruf bei der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (112), sondern auch beim Notruf der Polizei (110).

Natürlich war auch die Jugendfeuerwehr Thema der „Projektstunde“. Kinder ab 6 Jahren dürfen in die neu gegründete Bambinifeuerwehr und ab 10 Jahren lernen die Kids in der Jugendfeuerwehr neben der Brandbekämpfung und technischer Hilfe auch die Bedeutung von Kameradschaft und Teamgeist kennen. Die Jugendfeuerwehr trifft sich vierzehntägig immer freitags von 16 Uhr bis 18 Uhr im Feuerwehrhaus Waldmohr in der Saar-Pfalz-Straße 12 a.

Beendet wurde die Schulstunde mit einer Besichtigung und Erklärung der Feuerwehrfahrzeuge samt Drehleiter auf dem Schulhof. Dabei wurden von Dominik Bühl und Felix Edinger zum Beispiel technische Hilfsmittel wie Schere und Spreizer erklärt, mit deren Hilfe die Personenrettung aus Fahrzeugen möglich ist. Anfassen war ausdrücklich erlaubt, sodass die Kinder die Möglichkeit hatten einmal eine echte Feuerwehraxt in den Händen zu halten. Zur Erinnerung gab es noch ein gemeinsames Gruppenbild jeder Klasse.

Bei Interesse an der Jugendfeuerwehr können Sie sich an Christian Kampa (06373/508455) wenden. Die nächste Jugendfeuerwehrübung findet am 16.01.2015 statt.



Weihnachtsbaumschmücken

Am vergangenen Mittwoch unterstützte die Feuerwehr Waldmohr den Bauhof beim weihnachtlichen Dekorieren des Marktplatzes.

Wie in den vergangenen Jahren wurde der Baum durch einen Mitarbeiter des Bauhofes und einen Kameraden der Feuerwehr gemeinsam geschmückt. Um die Kerzen und Kugeln leichter am Baum verteilen zu können, wurde die Drehleiter der Feuerwehr Waldmohr auf dem Marktplatz aufgestellt. Durch den tatkräftigen Einsatz konnte der Baum innerhalb weniger Stunden fertiggestellt werden. Außerdem wurde an einem der Fahnenmasten ein großer Weihnachtsstern aufgehängt.


VG Waldmohr feiert großen Kameradschaftsabend in Dunzweiler

Der diesjährige gemeinsame Kameradschaftsabend der Feuerwehren aus Breitenbach, Dunzweiler und Waldmohr wird wohl einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Denn eine solche Vielzahl an Auszeichnungen und Ernennungen, verbunden mit einem tiefgreifenden Wechsel von Führungskräften gab es bisher in der Geschichte der Verbandsgemeindefeuerwehren noch nicht.

Bürgermeister Agne und Wehrleiter Horst Ulrich begrüßten die anwesenden Feuerwehrangehörigen der 3 Wehren mit deren Partnern im Paul-Gerhardt-Haus in Dunzweiler. Ein besonderer Gruß galt Herrn Landrat Dr. Hirschberger, der in Begleitung des stellvertretendenKreisfeuerwehrinspekteurs, Herrn Jens Werner, angereist war.

Im Verlauf des umfassenden offiziellen Teiles der Veranstaltung nahm Bürgermeister Agne folgende Ernennungen und Ehrungen vor:

Wechsel in der Wehrleitung der Verbandsgemeinde:

Stefan Reichhart heißt der neue Wehrleiter der Verbandsgemeinde Waldmohr, der Horst Ulrich in dieser verantwortungsvollen Funktion ablöst. Horst Ulrich hatte das Amt des Wehr-leiters 13 Jahre lang ausgeübt und übergab dieses nun in jüngere Hände. In die „Ära Ulrich“ fielen mehrere Fahrzeug- und Gerätebeschaffungen (z. B. Umstellung auf Digitalfunk etc.) sowie die bauliche Erweiterung des Feuerwehrhauses Waldmohr. Besonders stark engagierte sich Ulrich beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses in seinem Heimatort Breitenbach.

Der neue Wehrleiter Stefan Reichhart ist ebenfalls in Feuerwehrangelegenheiten ein „alter Hase“. Er verfügt über einen großen Erfahrungsschatz und ein profundes Fachwissen im Feuerwehrwesen, welche er bei seinen Jahrzehnte langen Tätigkeiten in vielfältigen Feuerwehrfunktionen erworben hat. Zuletzt trug Reichhart Verantwortung als Wehrführer der Stützpunktfeuerwehr Waldmohr. Wehrleiter Reichhart war seinerzeit auch Initiator bei der Gründung einer Ersthelfergruppe („First Responder“), die ihm besonders am Herzen liegt.

Auch beim stellvertretenden Wehrleiter gab es einen Generationswechsel. JoachimNagel löst künftig den bisherigen Amtsinhaber Roland Fries nach 13 Dienstjahren wegen Erreichung der gesetzlichen Altersgrenze ab. Dieser hatte während seiner Laufbahn viele Funktionen ausgeübt. So war er u. a. jahrelang als Wehrführer der Feuerwehreinheit Dunzweiler und als Kreisausbilder tätig.

Sein Nachfolger Joachim Nagel hat ebenfalls einen reichen Erfahrungsschatz vorzuweisen, nicht zuletzt als Wehrführer der Feuerwehr Breitenbach. Außerdem engagiert er sich intensiv in seiner Funktion als First Responder in der Ortsgemeinde Breitenbach.

Wechsel der Wehrführung in Breitenbach und Waldmohr:

Auch bei der örtlichen Wehrführung in Breitenbach und Waldmohr gab es einen Wechsel:

Andreas van Wageningen heißt der neue Wehrführer von Breitenbach. Er wird unterstützt von seinem Stellvertreter Joachim Nagel, der künftig zusätzlich die Aufgaben des stellvertretenden Wehrleiters ausübt.

Die Stützpunktfeuerwehr in Waldmohr wird künftig vom neuen Wehrführer Matthias Kuntz  geleitet. Ihm zur Seite steht Benjamin Renno als sein Stellvertreter. Der bisherige Wehrführer Stefan Reichhart gab seine Wehrführerfunktion wegen der Bestellung zum Wehrleiter ab.

Der bisherige stv. Wehrführer Michael Rapp bat um Entbindung von dieser Funktion, übt aber innerhalb der Feuerwehr noch mehrere Sonderfunktionen aus.

Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold:

Ein weiterer Höhpunkt des Abends stellte die Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens für 35-jährige pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr dar. Das vom Land Rheinland-Pfalz verliehene Ehrenzeichen erhielten aus der Hand von Landrat Dr. Hirsch-berger Patrick Müller, Stefan Reichhart und Uwe Wagner. Zusätzlich überreichte Bürgermeister Agne eine Dankurkunde sowie ein kleines Präsent an die Geehrten.

Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber:

Nicht weniger bedeutend war die Aushändigung des Feuerwehr-Ehrenzeichens in Silber für 25-jährige pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr an Steven Böhnlein und Matthias Kuntz. Eine seltene Ehrung wurde Michael Rapp zu Teil. Ihm wurde das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen überreicht.

Verpflichtungen zum Feuerwehrdienst:

Erfreulicher Weise konnten in jüngster Zeit wesentlich mehr neue Feuerwehrangehörige gewonnen werden als in der Vergangenheit. So wurden folgende Nachwuchskräfte aktuell für den Dienst in der Feuerwehr per Handschlag verpflichtet: Carlos Kirschhock, Tom Pfaff, Andrew Phillips, Jonas Leon Turos, Steven Wagner und Marko Weingart. Neu verpflichtet wurden auch die ehemaligen Feuerwehrangehörigen Markus Neiheisel und Franziska Schmitt.

Beförderungen und Funktionsübertragungen:

Nach erfolgreicher Absolvierung des Feuerwehr-Grundlehrgangs konnten nun Felix Edinger, Patrick Roos, Julia Schiedeck und Davide Stagno zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau von Bürgermeister Agne befördert werden.

Den Dienstgrad „Oberfeuerwehrmann“ dürften künftig Moritz Bächle, Fabian Holzer und Johannes Jacob führen.

Dieter Bertram erhielt die Ernennungsurkunde zum Hauptlöschmeister, Ralf Bonaventura, der gerade erfolgreich den Gruppenführerlehrgang an der Landesfeuerwehrschule absolviert hat, die Ernennung zum Brandmeister, verbunden mit einer Bestellung zum Gruppenführer.

Ralf Bonaventura wird künftig ebenso wie Marcel Roth die verantwortungsvolle Tätigkeit des Atemschutzgerätewartes ausüben.

Neue Jugendwarte für die Bambinis:

Die kürzlich ins Leben gerufene „Bambini-Feuerwehr“ erfreut sich großer Beliebtheit und eines großen Zulaufes. Die jungen Feuerwehr-Bambinis, im Alter von 7 bis 9 Jahren, werden ab sofort von den Bambini-Jugendwarten Moritz Bächle (Waldmohr), Barbara Konrad (Dunzweiler) und Dirk Piontkowski (Breitenbach) angeleitet und betreut.

Ernennung zu Ehren-Wehrleitern:

Viele Jahre lang hatten sie in verantwortlicher Position die Geschicke der Feuerwehren geleitet: Harald Kolling, Günter Strasser und Horst Ulrich, anfangs als örtliche Wehrführer und später dann als Wehrleiter der Verbandsgemeinde. Außer Ulrich, der noch im aktiven Dienst ist, sind auch die ehemaligen Wehrleiter noch in den örtlichen Feuerwehren (Alters-abteilung) eingebunden.

Als äußeres Zeichen der Anerkennung überreichte Bürgermeister Agne nun den 3 ehemaligen Wehrleitern die Ernennungsurkunde zum Ehrenwehrleiter.

Dank an die Feuerwehrangehörigen und deren Ehepartner

Am Ende des offiziellen Teiles bedankte sich Bürgermeister Agne ganz herzlich bei allen Feuerwehrangehörigen in der Verbandsgemeinde Waldmohr für ihre geleistete Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit. Sein Dank galt auch den Ehefrauen bzw. Familienangehörigen für ihre stetige Unterstützung und das aufgebrachte Verständnis.








Nachwuchs in der Feuerwehr

Wir gratulieren, in Zeiten, in denen die Nachwuchsgewinnung auch bei den Feuerwehren und Jugendfeuerwehren immer schwieriger wird, und freuen uns mit den Eltern Christine und Tobias über den Nachwuchs: Malia, *07.08.2014, 19:52 Uhr, 3440 g, 51 cm groß.

Malia, Mutter und natürlich Vater erfreuen sich bester Gesundheit!

Es gratulieren die Familien, Kameraden der FF Waldmohr.

Cold Water Challenge 2014

Nach einer Nominierung durch die Feuerwehr Fürth, war die Mannschaft der Feuerwehr Waldmohr am gestrigen Freitag eifrig damit beschäftigt, ein Video zur Teilnahme an der „Cold Water Challenge 2014“ zu drehen.

Das Video wurde gerade noch rechtzeitig vor dem Ablauf der gestellten 24 h Frist fertig. Leider verweigerte YouTube jedoch aufgrund möglicher Urheberrechtsverletzungen die Veröffentlichung.

Ein besonderer Dank gilt dem Team des Warmfreibades in Waldmohr, das die Dreharbeiten im Schwimmbad ermöglichte.

Großübung mit Schönenberg

Einmal im Jahr üben die Feuerwehren Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg gemeinsam. Diese Übung findet im jährlichen Wechsel einmal auf dem Einsatzbereich der Feuerwehr Waldmohr und im Jahr darauf im Einsatzbereich der Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg statt. In diesem Jahr war die Wehr aus Schönenberg-Kübelberg die austragende Feuerwehr und so alarmierte man die Feuerwehr Waldmohr zum neuerrichteten Firmengebäude der Firma SBN Wälzlager im Gewerbegebiet „Mehlpfuhl“ Jan-Hutzel-Weg. Das neue Objekt bot sich an, um hier recht früh Erkenntnisse über Objekt / Alarmierung / Wasserversorgung u.ä. zu erhalten.

Als angenommene Lage brannte sowohl das Sportheim Schmittweiler als auch Wiesen und Ackerfläche davor. Durch den Wind angefacht, kamen brennende Heu- und Grasteile auf das Dach der Firma SBN Wälzlager und einen davorstehenden LKW, die beide in Brand gerieten. An dieser Stelle wurde der Abschnitt 1 gebildet, in dem u. a. das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter Waldmohr eingesetzt waren.

Einsatzleitfahrzeug und Hilfeleistungslöschfahrzeug 10 der Feuerwehr Waldmohr wurden im Einsatzabschnitt 2 im Bereich des Sportheims Schmittweiler unterstützend tätig. Gegen 20 Uhr konnte die Übung abgeschlossen werden. Alle Punkte wurden durch die Wehrleitung aus Schönenberg-Kübelberg überprüft und teilweise auch sofort ausgewertet.

Andere Punkte bedürfen der weiteren Analyse und werden kurzfristig auf den Weg gebracht. Im Anschluss an die Übung wurde die Auflage der Genehmigungsbehörde zur Sicherstellung des 2. Rettungsweges überprüft, auch hier konnte Entwarnung gegeben werden. Im Rahmen der Bauplanung war bereits ein Aufstellplatz für die Feuerwehr eingerichtet und ausgeschildert worden. Von diesem Standort aus kann sowohl die Front des Objektes als auch die Südseite abgefahren werden. Eine Rettung aus den betroffenen Geschossen ist also jederzeit möglich.

Wolfgang Hutzel, Geschäftsführer der SBN Wälzlager zeigte sich von der Präsenz der eingesetzten Feuerwehren beeindruckt und konnte als „Laie“ keinen Mangel an der Übung feststellen. Zum Abschluss spendierte er den Kameraden Spanferkel, welches vom Waldmohrer Metzgermeister Gries und seiner Tochter zubereitet und fachmännisch zerlegt an die Anwesenden verteilt wurde.




Alarm- und Einsatzplan Stromausfall

Die Alarm- und Einsatzplaner der Feuerwehr VG Waldmohr erstellen im Moment einen Alarm- und Einsatzplan (AEP) „Stromausfall“. In dem AEP Stromausfall sind auch Einsatzobjekte mit Vorrang vermerkt, die bei einem längeren Stromausfall auf eine Ersatzstromversorgung angewiesen sind. Gesundheits-, versorgungs- und sicherheitsrelevante Einrichtungen, die bei einem Stromausfall von mehr als einer Stunde dringend auf Elektrizität angewiesen sind, werden im eigenen Interesse gebeten, dies bei der Feuerwehr Waldmohr anzuzeigen. Dies gilt selbstverständlich für alle Orte der VG Waldmohr. Dies können z. B. sein: Medizingeräte (Heimdialyse, Sauerstoffgeräte, etc.), Landwirtschaft (Melkgeräte, Futterversorgung), Industrie (Sekundärgefahren), usw. Dabei sollen die Örtlichkeit und nähere Informationen über die Notwendigkeit der Ersatzstromversorgung mitgeteilt werden. Wichtig ist auch die Angabe über Besonderheiten oder das Vorhandensein eines Notstromaggregates.

Schicken Sie Ihre Daten an folgende E-Mailadresse: mail@nullfeuerwehr-waldmohr.de und geben Sie bitte als Betreff „AEP Stromausfall“ an. Sie können uns auch gerne telefonisch kontaktieren: Kai Lehmann, Tel. 06373-4800 oder Michael Rapp, Tel. 06373-4285

Weiterführende Informationen finden Sie auch hier.

Grundausbildung abgeschlossen…

Am Samstag wurde in Glan-Münchweiler der Lehrgang „Truppmann Teil 1“ abgeschlossen. Nach 70 Stunden theoretischer und praktischer Ausbildung stand am letzten Tag neben einem schriftlichen Test auch eine praktische Abschlussübung an. Angenomme Übungslage war eine Explosion im Bereich der Kläranlage in Glan-Münchweiler. Ziel war neben der Brandbekämpfung samt Wasserentnahme aus dem Glan auch die Personenrettung aus Höhen und Tiefen.

Erstmalig fand bei diesem Lehrgang eine Kooperation der Verbandsgemeinden Glan-Münchweiler und Waldmohr für einen Kreislehrgang statt. Aus der VG Waldmohr nahmen Felix Edinger, Patrick Roos und Davide Stagno (aus Waldmohr) und Max Lieblang (aus Breitenbach) teil.

Nach der Übung bekamen die Teilnehmer ihre Urkunden von dem stv. Wehrleiter der VG Glan-Münchweiler -und zugleich auch Lehrgangsleiter- Heiko Dörr und dem stv. KFI Jens Werner überreicht. Die Feuerwehr Waldmohr wünscht allen Teilnehmern viel Glück und Erfolg für ihren weiteren Werdegang in der Feuerwehr.






Bilder: FF VG Glan-Münchweiler

Einladung zur Mitgliederversammlung des Fördervereins

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr e.V. lädt hiermit alle Mitglieder sowie alle interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zur ersten offiziellen Mitgliederversammlung ein. Die Versammlung findet am 24. April 2014 um 18:30h im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Waldmohr, Saarpfalzstraße 12a, 66914 Waldmohr, statt.

Insbesondere soll mit dieser Versammlung allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Möglichkeit geboten werden, sich über den neu gegründeten Verein und dessen gemeinnützige Arbeit umfassend zu informieren.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Feststellung der Anwesenheit
  2. Bericht des Vorstandes, Vorstellung des Vereins
  3. Bericht des Kassenwartes
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Termine und Aktivitäten 2014
  7. Anträge
  8. Sonstiges

Wir bitten die Parkmöglichkeiten im Innenhof des Bürgerhauses zu nutzen und das Feuerwehrhaus durch den dortigen Eingang zu betreten.

gez. Marcel Roth
(Vorsitzender)

Fünfte Version unserer Webseite online

Die fünfte Version unserer Webseite ist online.

Was ist neu?
– Design und Layout
– Twitter- und Facebook-Integration
– Überarbeitete Einsatz-Auflistung und -Statistik
– News-Seite

Sieben neue Atemschutzgeräteträger

Die VG Waldmohr hat ab sofort sieben neue Atemschutzgeräteträger mehr!

Nach erfolgreicher Ausbildung, praktischer und theoretischer Prüfung stehen der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Waldmohr ab sofort sieben neue Atemgeräteträger(innen) zur Verfügung. Für die Löscheinheit Waldmohr nahmen an dem wichtigen Lehrgang, der in erneuter Kooperation mit der VG Schönenberg-Kübelberg durchgeführt wurde, Sascha Kaiser, Marco Metzger, Marcel Roth, Patrick Schmidt, Franziska Schuß und Yannik Veeser teil. Aus Breitenbach hat erfolgreich Lars Maurer an der Ausbildung teilgenommen.

Die Ausbildung gliederte sich in einen praktischen Teil, der aus einer Gewöhnungsübung in Schönenberg-Kübelberg und der Übung und Prüfung auf der Atemschutzübungsstrecke bei der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern bestand und einem theoretischen Teil, der am gestrigen Sonntag in Schönenberg-Kübelberg geprüft wurde. Kreisfeuerwehrinspekteur Lothar Schwarz wies noch einmal auf die Wichtigkeit des Atemschutzgeräteträgers hin und forderte die Teilnehmer auf, lange diese Funktion auszuüben, setze dies doch körperliche Fitness und stetige ärztliche Untersuchungen voraus, was für jeden Einzelnen von gesundheitlichem Vorteil sei.

Mit Franziska Schuß ist bei der Feuerwehr-Einheit in Waldmohr erstmals eine Frau Trägerin von Atemschutzgeräten.

Zahlreiche Glückwünsche wurden über diverse Apps und Social Media bereits übermittelt. Diesen schließt sich auf diesem Weg die Feuerwehrführung sowie die komplette Mannschaft an.

Das alte TLF fährt vom Hof…

Am heutigen Donnerstagmittag wurde das TLF 16/25 an seine neuen Besitzer übergeben. Das Fahrzeug war 33 Jahre im Dienst der Feuerwehr Waldmohr und wurde bereits bei Indienststellung des neuen HLF 10/10 außer Dienst gestellt.

Zeitgleich müssen wir den Verlust des GW-Öl beklagen. Aufgrund eines Motorschadens mussten wir auch dieses Fahrzeug außer Dienst stellen.

Abholung HLF 10/10

Heute konnte die Feuerwehr Waldmohr ihr neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 10/10 in Giengen bei der Firma Ziegler abholen. Mit auf dem Programm standen neben der eigentlichen Abholung auch eine Einweisung und Probefahrt sowie eine Werksführung bei Ziegler. Gegen 20:30 Uhr konnte das Fahrzeug dann auch dem Rest der Mannschaft und den Kameraden aus Dunzweiler und Breitenbach gezeigt werden.

HLF 10/10 im Ziegler Werk Giengen

Bürgermeister bestellt First Responder

Mit einer kleinen Rede leitete Bürgermeister Rudi Agne die offizielle Bestellung der First Responder der Verbandsgemeinde Waldmohr ein. Ein wenig Stolz war Bürgermeister Agne, dass es Waldmohr ist, die als erste Kommune im Landkreis Kusel in der eigenen Feuerwehr eine First-Responder-Einheit aufstellt. Die anfängliche Skepsis wich der Überzeugung, dass die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Waldmohr unbedingt eine solche Einrichtung bereitstellen sollen.

Material und Gerät waren bereits für den Eigenschutz vorhanden und die Ausbildung hatten sich die künftigen „qualifizierten Ersthelfer“ durch ihre berufliche Tätigkeit, z. B. durch Betriebssanitätsdienst oder bei der Bundeswehr, angeeignet.

Die First Responder rücken immer nur dann aus, wenn es sich um eine akut lebensbedrohliche Erkrankung oder Verletzung handelt und der zuständige Rettungswagen (Schönenberg-Kübelberg) nicht verfügbar ist (z. B. bereits bei einem anderen Notfall) und ein Rettungsmittel aus Homburg, Kusel oder Landstuhl anfahren muss. Jeweils ein First Responder deckt den Bereich Breitenbach bzw. Dunzweiler ab, für den Bereich der Ortsgemeinde Waldmohr stehen vier First Responder bereit.

die "First-Responder" der VG Waldmohr

Bestellung First Responder VG Waldmohr

First Responder kommt aus dem Englischen und bedeutet „der zuerst Antwortende“. Dieser Ausdruck ist im englischsprachigen Raum weit verbreitet und hört sich (unserer Meinung nach) besser an als „Helfer vor Ort“ oder „SanvO“.